Weihnachtsbaum-Verkauf beim Forstamt

Nordmanntannen frisch geschlagen

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Mitarbeiter der Gartengruppe der Dieburger Werkstätten packen an. Jeder Baum wird verpackt und zum Abtransport fertig gemacht. Etwa 400 Christbäume, meist Nordmanntannen, werden schätzungsweise beim Forstamt verkauft.

Dieburg - Auf dem Gelände des Forstamts in der Ringstraße herrscht ein Kommen und Gehen. Kunden wuseln durch den Garten auf der Suche nach dem passendem Weihnachtsbaum, andere wärmen die Hände an einem Glühwein oder laben sich an einer Wildschweinbratwurst. Von Stefan Scharkopf 

Wie all´ die Jahre verkaufen die Dieburger Werkstätten der Nieder-Ramstädter Diakonie auf dem Gelände des Forstamtes Weihnachtsbäume. Bereits zum zwölften Mal läuft die Aktion, die nicht nur Interessenten aus Dieburg und dem Umland anzieht. Ein treuer Stammkunde nahm gar die Fahrt von Frankfurt auf sich, um einen der Bäume, die allerlängstens vor drei Tagen geschlagen wurden, zu erstehen. Der Griff geht meist zur Nordmanntanne, dem beliebtesten Gewächs. Kein Wunder also, dass diese Art etwa 90 Prozent des Angebots ausmacht, wie Forstamtsleiter Helmut Seitel sagt, der Rest sind Blaufichten. Schätzungsweise 400 Bäume werden alles in allem verkauft.

Wer sich einen der kräftig grünen Exemplare aussucht, kann sicher sein, am Heiligen Abend einen heimischen Nadelbaum in der Wohnung stehen zu haben. Zudem ist die Umweltbilanz prima, lange Transportwege gibt es nicht. „Der weiteste Standort ist höchstens zehn Kilometer entfernt“, so Seitel. Die Mitarbeiter der Gartengruppe der Werkstätten vermessen, beschneiden, verpacken und verladen auf Wunsch die Tannen. Und wer noch etwas Passendes zum Schmücken sucht, wird gleichermaßen fündig. Kleine Sterne, Glocken und anderes Holzdekor wird feilgeboten – entstanden in den Werkstätten. Am heutigen Samstag ist ab 9 Uhr geöffnet; verkauft wird, solange der Vorrat reicht.

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