Chemie stimmt beim neuen Gunkespaar

Das passt: Schon beim ersten Treff Spaß gehabt

Im Blickpunkt der Fotografen: das neue Gunkes-Paar. Die Vorgänger sind in den Hintergrund (links) getreten.

Dieburg - (mj) Auch wenn der Dieburger Anzeiger schon am Donnerstag ein Foto der Beiden veröffentlichte, wussten die meisten KVD-Mitglieder am Mittwochabend bei der Versammlung noch nicht, wer das neue Gunkes-Paar wird. Erst kurz vor halb zehn wurde das Geheimnis, das fast an den Brauch beim Prinzenpaar erinnerte, gelüftet.

Mit einem kräftigen „Äla“ schritten Thomas Buchert und Juliane Kempf durch die Hintertür der DJK-Gaststätte. Monika Dambier-Blank und Karlheinz Braun ließen es sich nicht nehmen, ihren Nachfolgern mit einem kleinen Gedicht alles Gute zu wünschen. Vor allem Braun war anzusehen, dass der Abschied mit sehr viel Wehmut verbunden war. „Wir haben das schließlich 27 Jahre gemacht“, sagt er. Die Nachfolger seien aber im Sinne des alten Gunkes-Paares, so dass man die Sache ruhigen Gewissens übergeben könne. „Sie bringen sicher eine andere Art auf die Bühne, vielleicht fällt ihnen auch noch was ganz Neues ein“, so Braun gespannt über das, was man erwarten darf.

KVD-Präsident Friedel Enders betont, dass man sich vorher intensiv Gedanken gemacht habe: „Schließlich muss die Wahl ja auf jemand treffen, der sich mit der Dieburger Politik und im Vereinsleben auskennt.“

Die „Neuen“ gingen bereits am Mittwochabend mit viel Zuversicht und Selbstbewusstsein an die Sache ran. Für Buchert ist es besonders wichtig, mit der Traditionsfigur des Gunkes „ein bisschen das alte Dieburg am Leben zu erhalten“. In den ersten Auftritten sieht er einen kleinen Spagat: „Einerseits können wir uns nicht zu 100 Prozent von gewissen Erwartungen lösen, andererseits müssen wir die Sache aber so machen, wie wir sie für richtig halten.“ Mit möglichen Neuerungen hielt er nicht hinter dem Berg. So soll das kommunalpolitische Glossieren gegenüber dem zugespitzten Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau wieder größere Bedeutung bekommen. „Ein großer Respekt vor den Vorgängern bleibt“, hebt Kempf heraus: „Ich bin schließlich mit diesen zwei institutionalisierten Figuren groß geworden.“ So sei es ohne Frage eine Ehre, diese Rolle übernehmen zu dürfen. „Trotzdem bin ich ich“, sagt die 40-Jährige selbstbewusst. Mit ihrem neuen Partner, den sie vorher nicht persönlich kannte, habe sofort Gleichklang bestanden: „Wir hatten gleich beim ersten Treffen unseren Spaß. Das passt!“

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