Artemis Augenzentrum in der Zentturmstraße

Praxisstart mit Weitsicht

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Dietmar Redelin in einem der beiden OP-Säle.

Das Artemis Augenzentrum in der Zentturmstraße hat seinen Betrieb aufgenommen. 40 Mitarbeiter, sieben Sprechzimmer, zwei OP-Säle und die Verwaltung finden auf 960 Quadratmetern Platz.

Dieburg – Seit zwei Wochen wird praktiziert, am Mittwochnachmittag wurde eingeweiht: Im Beisein von Investoren, Projektbeteiligten, Optiker- und Arztkollegen sowie weiteren geladenen Gästen hat sich das Artemis Augenzentrum Dieburg in seinen neu in Betrieb genommenen Räumlichkeiten auf dem Ludwigshallen-Gelände vorgestellt und einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht.

Besucher konnten beispielsweise die beiden OP-Säle besichtigen. Sie zählen zu den Herzstücken der hochmodernen Praxis, die in einem der vier Neubauten an der Zentturmstraße untergebracht ist. Im Erdgeschoss befindet sich der Hauptteil der Praxis mit Empfang, Wartebereichen, den OP-Sälen, sechs Sprechzimmern sowie speziellen Räumen, unter anderem für Voruntersuchungen, Perimetrie (zum Prüfen etwa des Sehnervs) und Netzhaut-Diagnostik. Im Obergeschoss ist neben einem siebten Sprechzimmer auch die Verwaltung untergebracht.

Insgesamt nimmt das Dieburger Augenzentrum des Klinikkonzerns Artemis (der in sieben deutschen Bundesländern sowie in der Schweiz Zentren betreibt) auf den beiden Ebenen 960 Quadratmeter in Anspruch. Dort arbeiten unter der ärztlichen Leitung von Dietmar Redelin und Klaus Müller sieben weitere Augenärzte – darunter Redelins Tochter Eva Redelin – und 30 Arzthelferinnen und OP-Schwestern. In der Summe sind allein in dieser Praxis auf dem Luha-Gelände 40 Personen beschäftigt. Als Augenzentrum Dieburg MVZ GbR hat die Praxis ihren Sitz in Dieburg und ist hier auch gewerbesteuerpflichtig.

Besitzer des Gebäudes ist die Investorengruppe Biskupek Scheinert Moog, die am Mittwoch durch Peter Biskupek und Ulrich Scheinert vertreten war. Scheinert und Redelin, der einst eine eigene Praxis mit 30 Mitarbeitern betrieben hatte, bis Februar im Krankenhaus St- Rochus operierte und inzwischen Angestellter bei Artemis ist, standen hinsichtlich der Pläne für das nun in Betrieb genommene Augenzentrum erstmals 2012 in Kontakt. Die Investoren und Artemis, nach dessen genauen Vorstellungen die Praxis gestaltet wurde, haben einen langfristigen Mietvertrag geschlossen – also buchstäblich wie übertragen ein Werk mit Weitsicht.

VON JENS DÖRR

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