Tollitätenbörse startet am Montag

Prinzenpaar hoch im Kurs

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Bernd „Berti“ Grimms „Tollitäten-Börse“ startet am Montag, 28. Januar.

Dieburg - Freunde der Rätselraterei kommen ab dem 28. Januar wieder auf ihre Kosten – sofern sie sich für die Dieburger Fastnacht interessieren: Dann startet Bernd „Berti“ Grimm wieder die „Tollitäten-Börse“ auf seiner Website, die sich praktisch ausschließlich mit der fünften Jahreszeit beschäftigt. Von Jens Dörr

Bis zum 9. Februar um 20.11 Uhr kann jeder – ohne besondere technische Kenntnisse – seinen Internet-Tipp auf der Seite abgeben und nachlesen, wen die anderen als Prinz und Prinzessin im KVD-Jubiläumsjahr prognostizieren.

Im vergangenen Jahr gelang es erstmals einer Person, das Paar exakt vorherzusagen. Seit 2000 steht Grimms Seite im Netz, seit 2001 wird getippt – doch dieses Kunststück war vorab noch niemandem gelungen. Dass die Luft nun raus sei, weil das Maximale erreicht sei, glaubt der Dieburger dennoch nicht. Was er allerdings die Jahre über festgestellt habe: „Das Interesse setzt größtenteils erst in der letzten Woche ein.“ Deshalb lasse er die Börse auch relativ kurz laufen. Einst habe er sie früher gestartet, einmal sogar am 11.11..

Mit einem neuen Rekordwert an Tipps und Seitenaufrufen rechnet Grimm dennoch: Bislang ging die Zahl beider stetig bergauf. 2012 gab es 200 Tipps - jeder Mitspieler darf nur auf einen Prinzen und eine Prinzessin setzen.

12 000 Aufrufe der Börsenseiten in 2012 sprechen für ihre Beliebtheit – so viele waren es vorab noch nie gewesen. Lesenswert ist die ganze Website www.dibborsch.de auch, weil Grimm immer wieder flankierende Geschichten rund ums Äla, um Prinzenpaare und fastnachtliche Themen aller Art recherchiert, schreibt und bebildert. „So lange ich noch Ideen habe und es mir Spaß macht, mache ich weiter“, so Grimm.

Er wird auch in diesem Jahr gewiss wieder einer größere Zahl an Kandidaten für das Prinzenamt registrieren als für das Amt der Prinzessin. „Bei den potenziellen Prinzen fallen den Leuten mehr Kandidaten ein. Die Prinzen sind in der Regel ja deutlich älter als die Prinzessinnen, die Männer daher meist bekannter.“

Aber wenn auch zum x-ten Mal der gleiche Name auftaucht – weil sich so mancher Tipper erst in der Börse die Anregung holen und sich von Favoritentipps mitreißen lassen dürfte –, freut sich Grimm dennoch über jede abgegebene Stimme, vor allem wenn der Tipp gereimt ist.

Einen Lohn für den eventuell auszulosenden Sieger – sollte nur Prinz oder Prinzessin korrekt sein und niemand des Prinzenpaar komplett getippt haben, kann ein Teilnehmer auch mit dem „halben“ Erfolg abstauben – gibt es auch in diesem Jahr. „Was es genau ist, wird nicht verraten. Der Gewinn hat aber einen Wert von 111 Euro.“

Andeutungen Grimms: Der Hauptpreis sei im wahrsten Sinne des Wortes „bewegend“. Grimm verspricht aber echt fastnachterisch: „Eine Fahrt in der lahmen Gurke des Odenwälder Formel-1-Fahrers Timo Glock ist es nicht.“

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