Dieburg

Protestanten wählen Kirchenvorstand neu

Am 21. Juni wird in allen Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) durch Wahlen über die Zusammensetzung des Kirchenvorstandes neu entschieden.

Dieburg - Von 18 Kandidatinnen und Kandidaten werden nach der Kirchengemeindewahlordnung der EKHN(KGWO) für die evangelische Kirchengemeinde Dieburg 14 Kirchenvorsteher für sechs Jahre neu gewählt.

Geistliche und rechtliche Fragen

Gemeinsam mit Pfarrer und Pfarrerin bilden sie das Leitungsgremium der Evangelischen Kirchengemeinde. Das Amt der Kirchenvorsteherin und des Kirchenvorstehers ist eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Der Kirchenvorstand entscheidet in geistlichen und rechtlichen Fragen, sorgt für die Gottesdienste, ist für die Finanzen zuständig und entscheidet in Personalangelegenheiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchengemeinde und den beiden Kindertagesstätten.

Derzeit sucht ein Benennungsausschuss geeignete Kandidaten und Kandidatinnen für den neu zu wählenden Kirchenvorstand.

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirche lädt alle Gemeindemitglieder zu einer Gemeindeversammlung am 1. März in die Kirche ein. Beginn ist um 10 Uhr. Nach einem kurzen Gottesdienst wird der vorläufige Wahlvorschlag durch den Benennungsausschuss vorgestellt und erläutert, anschließend stellen sich die Kandidaten vor.

Der vorläufige Wahlvorschlag kann auf der Gemeindeversammlung von Gemeindemitgliedern durch Vorschlag ergänzt werden. Kandidaten und Kandidatinnen, sofern sie der Wählbarkeit unterliegen, können mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt werden.

Die Amtszeit des neu zu wählenden Kirchenvorstandes beginnt am 31. Oktober. Wählbar sind nach der KGWO Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, die mindestens seit 3 Monaten mit erstem Wohnsitz im Bereich der Kirchengemeinde wohnen und bereit sind, die Verantwortung für die Kirchengemeinde in den nächsten sechs Jahren zu übernehmen.

Vorläufiger Wahlvorschlag

Nicht gewählt werden können beispielsweise Gemeindemitglieder, die in einem mehr als geringfügigen Beschäftigungsverhältnis zur Gemeinde stehen oder Ehegatten und eingetragene Lebenspartner und Lebenspartnerinnen von Gemeindemitgliedern, die Kraft ihres Amtes Mitglied im Kirchenvorstand sind sowie deren Kinder. Ein Gemeindemitglied, das die Vorraussetzungen der Wählbarkeit erfüllt, kann sich auch selbst zur Wahl vorschlagen.

Der vorläufige Wahlvorschlag umfasst folgende 18 Kandidatinnen und Kandidaten:

Ute Grebe, Spitalstraße 53;

Sabine Hofmann, Rodgaustraße 11;

Ursula Maria Kenter, Johann-Sebastian Bach Str. 22 ;

Dieter Klages, Buchenweg 19;

Alexander Krahmer, Aubergenviller Allee 22a;

Christian Lipprandt, Südwestring 104;

Klaus Malzahn, Händelstr. 11;

Ursula Meseth, Am Forst 57;

Renate Reis, Minnefelder Seestraße 15;

Maria Reiß, Buchenweg 46;

Philipp Rötzscher, Johann-Sebastian-Bach-Straße 8b;

Karin Sattig, Klosterstraße 23;

Christian Schweppe, Rheingausstraße 18;

Martina Selma Stein, Thomas- Edison Str. 9;

Dieter Steineck, Dresdner Str. 18a;

Christian Tolksdorf, Clara-Schuhmann-Straße 10e;

Brigitte Werthmann, Erlenweg 17;

Martin Willert, Niebergallweg 13

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