Reifezeugnis mit Party-Reihe zelebriert

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Schon geübt im Feiern waren die Abiturienten der Alfred-Delp-Schule am Samstag bei ihrer allerletzten Abi-Party.

Dieburg/Groß-Zimmern - „Das ist jetzt wirklich unsere finale und allerletzte Abi-Party“, sagt Steffen Wolf während er an der Kasse sitzt und Mühe hat, den Ansturm auf die Groß-Zimmerner Rad- und Rollsporthalle zu bewältigen. +++Fotostrecke+++Von Michael Just

Am Samstag luden die frischgebackenen Abiturienten der Dieburger Alfred-Delp-Schule (ADS) erneut zum Feiern ein. Dass sich mit frischem Abiturzeugnis in der Tasche besonders gut Party machen lässt, wurde in den letzten Tagen gleich mehrfach deutlich: Nach dem förmlichen Abi-Ball vor rund zwei Wochen standen jeweils im Abstand weniger Tage noch fast ein halbes Dutzend weiterer Partys an.

Die letzte Abi-Party der ADS in Bildern

Abi-Party der Dieburger Alfred-Delp-Schule

So lud man bereits in die Dieburger Druckwelle (FH-Campus), in den „Biergarten“ oder in die Münsterer Discothek Tropical ein, um auf den neuen Lebensabschnitt anzustoßen. Wie bei den anderen Veranstaltungen zuvor, war auch die Feier in der Rad- und Rollsporthalle für die Öffentlichkeit offen, so dass es zum Einlass keine bestandene Reifeprüfung brauchte. Hinter dem Fest standen in erster Linie die Groß-Zimmerner Abiturienten der ADS, die in ihrer Heimatgemeinde über die entspre- chenden Kontakte zur Hallennutzung verfügen.

Mit der optimistischen Vermutung, dass, wer sein Abi besteht, wohl auch eine gute Party organisiert, strömten im Verlauf des Abends hunderte Freunde, Bekannte und Partygänger in die „Location“ an der Waldstraße, wo gleich zwei DJ`s auflegten. Im zweiten Stock hatte man - etwas versteckt - noch eine Cocktail-Bar eingerichtet, die einen unbeschwerten Sommer ankündigte. Um den Jugendschutzbestimmungen gerecht zu werden, wurden am Eingang je nach Alter Armbändchen verteilt, die die Verweildauer - bis Mitternacht oder darüber hinaus - festlegten. Um halb elf zählte das 15 bis 20-köpfige Helferteam bereits 200 Gäste, was zum Durchatmen führte: „Im Gegensatz zu den vorangegangenen Partys, wo wir nur beim Eintritt mitverdienten, haben wir hier die komplette Organisation übernommen“, berichtet Wolf und erinnert an das finanzielle Risiko in Bezug auf Hallenmiete, Security, Technik oder die Getränke.

Wenn die Sache nicht funktioniert, dann gehen wir auch mit unter“,lacht der Groß-Zimmerner. Doch soweit kam es nicht: Mehrere hundert Besucher drängten sich bis in die frühen Morgenstunden auf den zwei Ebenen der Halle. Erst um drei Uhr begann das Reinemachen, das auch noch fast den ganzen darauffolgenden Tag in Anspruch nahm. Diese Woche beginnt für Wolf bereits der Zivildienst. Ob das Partyleben dann ein Ende hat, weiß er nicht: „Von der ADS aus war dies die letzte Party. Aber beim Zivildienst gibt´s bestimmt auch mal wieder was zu feiern.“

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