Am neuen Standort wird ab kommendem Jahr auch Notarzteinsatzfahrzeug stehen

Rettungswache bei Polizei

Spatenstich für die Rettungswache hinter der Polizeistatíon (von links): Edgar Sensel (beim Kreis zuständig für die Rettungsdienste), Planer Hoachim Hammel, Landrat Klaus Peter Schellhaas, Bürgermeister Dr. Werner Thomas sowie Holger Lehr und Norbert Look (Vorstände der Johanniter). - F.: eha

Dieburg - Hinter der Polizeistation entsteht die neue Rettungswache der Johanniter. Am Donnerstag wurde – aus ökonomischen Gründen – Spatenstich, Grundsteinlegung und Richtfest in einem gefeiert. Von Lisa Hager

Auf einer Grundfläche von 300 Quadratmetern steht derzeit schon die Metallkonstruktion des Gebäudes. „Es entsteht eine Halle für zwei Rettungsfahrzeuge und im hinteren, von der Straße abgewandten Bereich, Büros und Unterkunftsräume für Mitarbeiter und Einsatzkräfte“, erläuterte Planer Joachim Hammel beim Spatenstich.

Mit der Fertigstellung der „standesgemäßen Rettungswache“ rechne man zum Jahreswechsel, sagte Johanniter-Vorstand Norbert Look. Mit dem derzeitigen Standort in der Groß-Zimmerner Straße stehe man dem Aufbau einer kiefer-chirurgischen Klinik im Wege. Auch deshalb werde man an die verkehrstechnisch günstig gelegene Stelle am so genannten Polizeikreisel umziehen. Der Vorteil sind die kurzen Wege: Hier treffen nicht nur Groß-Umstädter Straße und K 128 zusammen, sondern auch die Bundesstraßen 26 und 45 sind nur wenige hundert Meter entfernt.

Die neue Rettungswache soll dann Standort für das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) werden, das für die Versorgung im „ganzen Dieburger Land“ zuständig ist, wie Landrat Klaus Peter Schellhaas betonte. Die Möglichkeit, künftig das Notarzteinsatzfahrzeug an dieser zentralen Lage zwischen Dieburg und Groß-Umstadt zu stationieren, trage zur weiteren Gesundheitssicherung der Bevölkerung bei.

Die Kosten des Neubaus am Polizeikreisel belaufen sich auf rund 600 000 Euro – Geld, das die Johanniter investieren. Die eingesetzten Mittel sollen sich dann über den laufenden Betrieb über die beteiligten Kostenträger refinanzieren.

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