„Bee Flat“ lockt 200 Gäste zum Kelterer

Safter-Soulnight macht fit fürs Apfelweinfest

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Unter anderem die Stimmen von Madalena da Silva Rebolo (r.) und Ralf Schneider lockten am Samstagabend 200 Zuschauer zur „Soul Night“ beim „Safter“.

Dieburg - Viel Lob gab es für die „Soul Night“ beim „Safter. Die Fastnachtsgruppe Krotzequetscher und die Band „Bee Flat“ lockten 200 Zuschauer aufs Keltereigelände. Von Jens Dörr 

Vor Jahren schon kam sie zur Sprache, am Samstag setzten „Bee Flat“ sie um: die „Soul Night“ auf dem Gelände der Kelterei Jakob. 200 Zuschauer strömten am Abend aufs „Safter“-Areal in der Fabrikstraße.

Bei auch zu fortgeschrittener Stunde noch immer hochsommerlichen Temperaturen behauptete sich die Veranstaltung im I-Nord, die die Band zusammen mit der Fastnachtsgruppe Krotzequetscher organisiert hatte, unter anderem gegen die wenige 100 Meter entfernt stattfindende „Summer Begins Party“ bei der FSV Münster. „Wir sprechen mit unserer Musik allerdings auch das etwas ältere Publikum an“, sah Schlagzeuger Oliver May in der Überschneidung der beiden Musikveranstaltungen - in benachbarten Münster rockten „Joe Blob & the 69ers“ - kein Problem. Mit der Besucherzahl war er zufrieden, bewertete die „Soul Night“ insgesamt als „sehr gelungenen Abend“.

Insbesondere für die außergewöhnliche Location – es war das erste Bee-Flat-Konzert auf dem Keltereigelände – ernteten die Gastgeber viel Lob. Die Band wiederum revanchierte sich bei Krotzequetschern und Publikum in bewährter Manier mit Soul und der fein intonierten Erinnerung etwa an die Blues Brothers. Kurz nach Mitternacht endete mit dem Abschluss des dritten Sets das Freiluftkonzert.

Ob es erneut eine „Soul Night“ an selber Stelle geben wird, ist offen. Sicher ist derweil, dass „Bee Flat“ nur eine kurze Verschnaufpause haben: Schon diese Woche Donnerstag (12. Juni) treten sie auf dem Hessentag in Bensheim auf, spielen dort im Weindorf.

Noch vor dem Gig auf der Groß-Zimmerner Kerb am 23. August mischen „Bee Flat“ am 12. August das Frankfurter Apfelwein-Festival auf. Nach dem Auftritt beim Dieburger „Safter“ – Spitzname von Friedel Jakob, nach dem auch eine Fastnachts-Kultkneipe in der Innenstadt benannt ist – dürften „Bee Flat“ als wahre Kenner der hessischen Spezialität nach „Mainhattan“ reisen.

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