Dritter Kalender der Heinemann-Schule

Schulalltag in bunten Bildern

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Den Kalender mit Kunstwerken ihrer Mitschüler verkaufen Chantal und Franzisko auf dem Marktplatz mit Lehrer Eric Simmer.

Dieburg (hov) ‐ Bunt schillernde, tanzende Nanas bringen Farbe in den Juni, schaurig-schöne Masken leuchten im Februar von der Wand, und im Dezember ist die Welt verflochten. Wer die Bilder des Kalenders betrachtet, den die Gustav-Heinemann-Schule mit Kunstwerken ihrer Schüler gestaltet hat, bekommt eine Ahnung davon, wie viel Kreativität und unverfälschte Darstellungskraft in den „Praktisch Bildbaren“ Schülern steckt. Und genau darum geht es dem Team um Gabriele Kregelius. „Unser wichtigstes Ziel ist die Öffentlichkeitsarbeit“, erklärt die Schulleiterin. Man wolle bekannter machen, was die Schüler der Förderschule für Kinder mit Behinderungen alles leisten und lernen.

Deshalb bietet der bereits dritte Kalender seiner Art auch mehr als „nur“ zwölf optisch sehr ansprechende Wanddekorationen. Auf der Rückseite jedes Monatsblattes geben kleine Texte Aufschluss über Lerninhalte und diverse Angebote der Schule - vom Schattentheater über die schuleigene Biologiehütte bis hin zur Konfirmationsvorbereitung. Denn thematisch liegt der Schwerpunkt des Kalenders für 2010 beim Thema „Schulalltag“. Alle gezeigten Kunstwerke sind im Unterricht entstanden.

Für das Kalender-Format hat man sich laut der Schulleiterin entschieden, „weil die Käufer diesen immer wieder zur Hand nehmen“ und nicht - wie etwa eine Broschüre - nur schnell durchblättern und dann auf Nimmerwiedersehen zum Altpapier legen.

200 Exemplare wurden gedruckt, von denen viele schon beim Martinsmarkt oder bei einer Verkaufsaktion auf dem Marktplatz Abnehmer fanden. Die noch verbliebenen Kalender sind zum Preis von 5 Euro in der „Bücherinsel“ am Markt zu haben.

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