Schulsanierung verschiebt sich

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Ungewöhnliche Perspektive: Im Hof der Goetheschule wird derzeit am Aufbau der Container gearbeitet, in denen während der Sanierung acht Klassen unterrichtet werden.

Dieburg (db) ‐ Der geplante Beginn des zweiten Bauabschnitts zur Grundsanierung (wir berichteten) in der Goetheschule verzögert sich aufgrund der Witterungsbedingungen. Dies gilt ebenfalls für den Umzug der acht Schulklassen, die während der Bauarbeiten in Containern untergebracht werden sollen. Nach Angaben der Kreispressestelle werde man die Arbeiten zwischen Februar und März aufnehmen.

Bereits während der Sommerferien wurde die Hälfte des dreigeschossigen Gebäudes asbestsaniert. Eine Bauwerksuntersuchung hatte ergeben, dass der Kleber des etwa 1957 verlegten Bodenbelags asbesthaltig ist, und nach den Technischen Regeln für Gefahrenstoffe (TRGS) entfernt werden muss. Die Reste des asbesthaltigen Bodens werde ebenfalls Ende Februar entfernt.

Außerdem werde im Zuge der Sanierungsarbeiten das Gebäude ab Mitte März auf die neuesten statischen Standards gehoben. Dies bedeutet neben einer Betonsanierung, das Versetzen diverser Wände und das Öffnen neuer Türdurchgänge, wobei alte, nicht mehr erforderliche Durchgänge geschlossen werden, sowie die Erneuerung der Geschossdecken. Auch was den Brandschutz anbelangt, muss das Gebäude auf Vordermann gebracht werden. Dazu gehört die Erneuerung der elektrischen und wasserführenden Installationen sowie der komplette Innenausbau (Putz, Akustikdecken, Fußböden, Beleuchtung).

Sanierungskosten belaufen sich auf etwa 2,1 Millionen Euro

Darüber hinaus erhalten die Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht eine komplett neue moderne Gestaltung und Ausstattung, die von der Schule und einem Fachplanungsbüro erarbeitet wurden. Ein neues Raumkonzept sehe vor, das die naturwissenschaftlichen Fachbereiche klar voneinander abgrenze. Der Eigenbetrieb für Gebäude- und Umweltmanagement des Landkreises (Da-Di-Werk) plant, dass alle Räume im Spätsommer, spätestens aber zu den Herbstferien bezogen werden können. Die Gesamtkosten der Sanierung liegen bei rund 2,1 Millionen Euro.

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