Sicht der Verwaltung

„Straßen müssen gemacht werden“

Dieburg - Bürgermeister Dr. Werner Thomas hat als Reaktion auf die Kritik der „Initiative für mehr Bürgerbeteiligung“ im Dieburger Anzeiger die zeitlichen und sachlichen Hintergründe der laufenden und geplanten Baumaßnahmen im Quartier Schießmauer/Friedrich-Ebert-, Kolping-, Konrad-Adenauer-, Goethe- und Schillerstraße aus Sicht der Verwaltung zusammengestellt.

„Um einen etwaigen Eindruck zu erhalten und manches nachvollziehen zu können“, wie er sagt. Wir geben seine Erläuterungen hier im Wortlaut wieder:

  • Die Straßen müssen gemacht werden, wenn die Kanalisation marode ist.
  • Die Straße Hinter der Schießmauer kann erst dann fertiggestellt werden, wenn der Kanalanschluss zur Konrad-Adenauer-Straße hergestellt ist.
  • Dazu muss die Kreuzung Schießmauer/Konrad-Adenauer-Straße voll gesperrt werden.
  • Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nicht zu gefährden, wurde am Vorplatz ehemalige Post eine provisorische Umfahrung hergestellt.
  • So lange diese Umfahrung in Betrieb bleibt, können im Rest der Konrad-Adenauer-Straße keine Baumaßnahmen mehr erfolgen.
  • Um zu verhindern, dass die Baufirma nicht mehr weiterarbeiten kann, muss in der Goethestraße beginnend von der Kettelerstraße aus die Wasserleitung gelegt werden.
  • In der Zwischenzeit wird der Kanal in der Friedrich-Ebert-Straße bis zur Grenze Goethestraße weiter verlegt.
  • Sobald die Verlegung der Wasserleitung in der Goethestraße die Friedrich-Ebert-Straße erreicht hat, wird der Kanalanschluss Kolpingstraße/Goethestraße hergestellt.
  • In der Zwischenzeit wird die Straße Hinter der Schießmauer fertiggestellt und die Notumfahrung an der Post kann aufgehoben werden, da der Verkehr wieder über die Schießmauer/Römerkreisel in die Kettelerstraße fließen kann. Dies soll bis zum Ende der ersten Maiwoche erfolgt sein.
  • Dann können in der Konrad-Adenauer-Straße die Wasserleitung und der Kanal zur Goethestraße gelegt werden.
  • Sobald der Kanalanschluss Kolpingstraße/Goethestraße fertiggestellt ist, kann hier die Straßenoberfläche hergestellt und die Straße von der Schießmauer aus freigegeben werden. Wenn es keine unvorhersehbaren Behinderungen gibt, sollte das bis Mitte Juni möglich sein.
  • Danach kann in gleicher Weise die Friedrich-Ebert-Straße folgen.
  • Dann sollte auch die Konrad-Adenauer-Straße soweit sein, und es muss nur noch die Goethestraße hergestellt werden.
  • Bis die Baumaßnahmen in der Goethestraße von der Kettelerstraße aus die Friedrich-Ebert-Straße erreichen, kann diese über die Schiller- und Goethestraße erreicht werden.
  • Danach wird die wieder befahrbare Schießmauer die Erreichbarkeit der Kolpingstraße und der Friedrich-Ebert-Straße ermöglichen.
  • Wie bei allen Straßenbaumaßnahmen gibt es Situationen, in denen die Rettungsfahrzeuge nicht bis unmittelbar vor ein Haus fahren können, aber 40 bis 50 Meter sollten zur Not auch überbrückbar sein. (re)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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