Beschlüsse und Mitteilungen aus Stadtparlament

Sitzungssaal – heller und offener

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Modern, hell, freundlich – der neue Sitzungssaal nach der Vorstellung des Darmstädter Innenarchitekten Alexander Bredt. Nun beraten die Gremien der Stadt darüber.

Dieburg - Neben Rochus-Areal und falschen Kita-Gebührenbescheiden (wir berichteten) hat sich das Stadtparlament in seiner jüngsten Sitzung mit einer Reihe weiterer Themen beschäftigt:

  • Der Umbau des in die Jahre gekommenen Sitzungssaals sowie des benachbarten Magistratszimmers im Rathaus ist eingeleitet. Der Darmstädter Innenarchitekt Alexander Bredt vom Büro Bredt und Partner stellte seine Vorschläge für einen neuen Sitzungssaal vor. Heller, moderner und offener soll’s werden. Demnach könnte eine bewegliche Glasfront zum Flur Einblicke in den Saal geben. Das Dach sei gedämmt und in Ordnung, befand Bredt, lediglich die Kassettendecke würde er weiß streichen lassen. Neue Tische mit neuer Technik sind ebenso eingeplant. Auf etwa 650.000 Euro schätzt der Architekt die Gesamtkosten. Sein Büro hat bereits mehrere Sparkassen in der Region, den Rathaus-Sitzungssaal in Bad Nauheim oder die Nieder-Ramstädter katholische Kirche neu gestaltet. Die Pläne werden nun in den parlamentarischen Ausschüssen beraten.
  • Bei den Neujahrsempfängen der Stadt soll künftig „die Dieburgerin oder der Dieburger des Jahres“ für besondere Verdienste geehrt werden.
  • Eine geänderte Satzung zur Straßenreinigung wurde in den Ausschuss verwiesen.
  • Die Anmietung des ehemaligen „Spieß“-Betriebsgeländes in der Altstadt als Interims-Standort für den maroden Bauhof ist vom Tisch. Stattdessen soll die Verwaltung einen Standort auf einem eigenen Grundstück in der Altheimer Straße entwickeln und zudem eine sogenannte Modulbauweise überprüfen lassen.
  • Der Antrag des mittlerweile aus dem Gremium ausgeschiedenen CDU-Fraktionsmitglieds Frederik Schikora auf Verkleinerung des Parlaments wurde einstimmig abgelehnt.
  • Die Stadt schafft eine neue Kehrmaschine an, weil die alte defekt ist und eine Reparatur zu teuer käme.
  • In seinen Mitteilungen berichtete Bürgermeister Frank Haus (parteilos), im Baugebiet Dieburg-Süd habe die Stadt mittlerweile 30.000 Quadratmeter an Grundstücken für 45 Euro den Quadratmeter aufgekauft.

Die Maschinenbaufirma Günther, die ihren Umzug nach Eppertshausen angekündigt hat, hat zusammen mit der Stadt die Gebäude des benachbarten Bauhofs inspiziert, um doch in Dieburg bleiben zu können. Dies sei jedoch „nicht realisierbar“ gewesen. Haus bedauerte den Wegzug des Unternehmens ausdrücklich.

In Sachen Rechtsanspruch auf Kita-Plätze berichtete Haus, dass es bislang keine Klagen gegen die Stadt Dieburg gebe.

Zum 1. Juli 2019 nimmt eine neue Holzvermarktungsgesellschaft für die Forstamtsbezirke Dieburg und Darmstadt ihre Arbeit auf.

Seit dem 1. September ist die Behördennummer 115 auch für die Dieburger Bevölkerung freigeschaltet. Sie ist Anlaufstelle für Verwaltungsfragen aller Art und von montag bis freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Die Anrufe aus Dieburg gehen in das Servicecenter der Metropolregion Rhein-Neckar in Ludwigshafen. 79 Kooperationspartner machen mit.

Die Zuckerstraße soll in absehbarer Zeit ein öffentliches WLAN-Netz erhalten.

In Sachen Schlossgartenfest gibt es noch nichts Neues. Zur geforderten Abstandszahlung der geschassten Festwirtin Ilona Böhm sagte Haus, er habe Böhms Anwalt mitgeteilt, dass die Stadt keinen Abstand zahlen werde. Zudem solle Böhms Anwalt der Stadt erst einmal die Gewinne nennen. (re)

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