SPD: Auf Müller folgt Mueller

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Robert Mueller ist neuer SPD-Vorsitzender.

Dieburg - Die Dieburger SPD hat einen neuen Vorsitzenden: Bei der gut besuchten Jahresversammlung wurde Robert Mueller an die Spitze gewählt. Der 60-Jährige löst Karin Müller ab, die nicht mehr kandidierte. Von Lisa Hager

Da sie auch noch den Vorsitz in der Fraktion inne hat, war ihr die Doppelbelastung aus zeitlichen Gründen zu viel geworden. Der „Neue“ bedankte sich bei Karin Müller für die geleistete Arbeit.

Robert Mueller, der aus Hamburg stammt, gehört seit 1967 der SPD an. Seit 1983 lebt er mit seiner Familie in Dieburg. Der Elektro-Ingenieur, der nicht mehr berufstätig ist, wurde bei einer Enthaltung und einer ungültigen Stimme gewählt. Die rund 120 Mitglieder des seit 100 Jahren bestehenden Ortsvereins bat er um Unterstützung. Schließlich stünden in diesem Jahr auch drei Wahlen an.

Mueller war schon in der Vergangenheit die aktive Seele des Ortsvereins und als fleißiger Wahlhelfer bekannt. Den Dieburgern ist er von etlichen Aktionen bekannt, beispielsweise von der Ostereier-Aktion und dem Glückstalermarkt, bei dem er persönlich zum Kochlöffel greift.

Zusätzliche Ehrenämter im Kreisvorstand der AWO, im Seniorenbeirat und beim DGB packt er genau so gerne an wie neue Projekte: Er ist Mitbegründer und Betreuer des Arbeitslosentreffs „Kompass“ in Dieburg, den es seit zwei Jahren gibt.

Neben Mueller wurden eine Reihe anderer „neuer Gesichter“ in den Vorstand gewählt. Ferdinand Böhm bleibt weiterhin stellvertretender Vorsitzender. Neu ist, dass ihm mit Wolfgang Niebur ein weiterer Stellvertreter zur Seite gestellt wird. Kassenwart ist Patrick Stemmler, Schriftführer Lutz Trötschel. Neu im Amt als Pressesprecher ist Viktor Böttcher.

Das Team wird sich in den kommenden Monaten natürlich besonders mit den drei Wahlen in diesem „Superwahljahr“ beschäftigen müssen. Die Ostereier-Suchaktion am Ostermontag für Kinder im Fechenbachpark wird trotzdem nicht vergessen.

Die SPD will sich in diesem Jahr aber noch einem weiteren wichtigen Schwerpunkt widmen. „Der Ortsverein möchte sich sehr viel mehr um die Mitglieder kümmern“,sagt Mueller. Man werde die bestehenden Mitglieder viel enger in die Parteiaktivitäten einbeziehen und sich auch verstärkt um neue Mitglieder bemühen.

Besonders die Jugend möchte Mueller ansprechen und die Arbeit der Juso-Vorsitzenden Saskia Millmann unterstützen.

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