„Spiderman“ klebt auf dem Autodach

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Solche atemberaubende Szenen aus der Stunt-Show der Roselly-Familie zogen gestern viele hunderte von Zuschauern und Fotografen in ihren Bann. Am Ende der zweistündigen Veranstaltung walzte sich dann auch noch der Monstertruck namens Bluegrass Stomper. über den „toom“-Parkplatz.

Dieburg (jd) ‐   Der Star ließ auf sich warten: Erst gegen Ende der zweistündigen Show fuhr er dann vor, der mächtige Bluegrass Stomper. Einer der größten Monstertrucks der Welt, angetrieben von 1 800 Pferdestärken, walzte sich dann schließlich doch noch über den „toom“-Parkplatz, wo am Sonntag gleich zweimal die Vorführung der Stunt-Familie Roselly stattfand.

Verfolgt von rund 400 Menschen in der Show am späten Vormittag waren es aber nicht nur der Bluegrass Stomper und die anderen Trucks, die die Herzen von Jung und Alt höher schlagen ließen.

Freunde von Motorsport und Stunt-Action kamen auch bei den Darbietungen „normaler“ Stunt-Fahrzeuge und Quads auf ihre Kosten. Ob quietschende Reifen infolge von 360-Grad-Pirouetten, das seitlich in der Luft stehende Fahren auf zwei Rädern oder Stuntman „Spiderman“, der sich trotz Karacho scheinbar spielerisch auf dem Autodach festhielt: Den Eintrittspreis dürften bei strahlendem Sonnenschein die wenigsten bereut haben. Vielleicht lediglich jene, die mit allzu kleinen Kindern gekommen waren – statt strahlender Augen hatte der ein oder andere Knirps angesichts wilden Gehupes und aufheulender Motoren zu Beginn sichtbar großen Respekt und manchmal auch etwas Angst, verbunden mit einigen Tränchen.

Stuntmen auch für „Alarm für Cobra 11“ im Einsatz

„Spiderman“ und das Team der Stunt-Familie Roselly beeindruckte das aber nicht: Unbeirrt stellten die Fahrzeuge ihre Kraft unter Beweis. Trotz eines Gewichts von mehreren Tonnen und gigantischer Reifen brachten die Fahrer sogar die Trucks zum Fliegen.

In dritter Generation haben sich die Rosellys inzwischen dem Stunt-Geschäft verschrieben, importierten den Bluegrass Stomper als Show-Höhepunkt sogar aus den USA. In Einzelteilen, versteht sich, sprengt der Truck ansonsten doch die Dimensionen der meisten Laderäume in Schiffen und Flugzeugen.

Während die waghalsigen Manöver des halben Dutzend Fahrers einige fast den Atem verschlugen, ließen sich andere sogar auf die Teilnahme am Höllenritt ein: Auf die Bitte hin, ob nicht einige weibliche Zuschauer einmal in den Stunt-Fahrzeugen mitfahren würden, meldeten sich mehr Frauen, als Plätze zur Verfügung standen.

Vielleicht wollte die eine oder andere auch nur einmal einem Star aus dem Fernsehen nahe kommen: Denn mehrere Mitglieder des insgesamt 16-köpfigen waghalsigen Fahrerteams sind als Stuntmen zum Beispiel für die RTL-Serie „Alarm für Cobra 11“ im Einsatz.

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