Springen bleibt doch erlaubt

Die Nachricht hatte für viel Aufregung gesorgt: Laut einer neuen EU-Richtlinie sollte der Sprungturm des Freibads nicht mehr benutzt werden können.

Und dabei hat das Schwimmbad mit seinem Zehn-Meter-Turm eine im wahrsten Sinne des Wortes „herausragende“ Funktion in der Bäderlandschaft der Region. Grund für das Sprungverbot: Zum einen könnten Springer von der Sonne geblendet werden, da der Turm nach Osten ausgerichtet ist, zum anderen sich an der viel zu steilen Wand des Beckens verletzten, wurde bemängelt. Jetzt konnte Bürgermeister Dr. Werner Thomas aber Entwarnung geben: Mit einigen Auflagen – der Turm wird erst aber 12 Uhr geöffnet – dürfen alle Bereiche benutzt werden. Der TÜV und die Deutsche Gesellschaft für Bäderwesen haben grünes Licht gegeben. „Man darf aber nicht zur Seite springen, und Köpfer sind verboten“, so Thomas. Darauf werden Schilder hinweisen (siehe dazu auch „Notizbuch“). - eha/Fotos: eha/mj.

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