Sturm: relativ geringe Schäden

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Der vom OWK gespendete Trompetenbaum im Schlossgarten ist dem Unwetter zum Opfer gefallen. Stellvertretender Gartenamtsleiter Dirk George beschaut sich den Schaden.

Dieburg ‐  „Der Sturm und das Gewitter in der Nacht auf Donnerstag haben im Landkreis relativ wenige Schäden verursacht“, teilt Kreisbrandinspektor Ralph Stühling mit. Allerdings war „Olivia“ sehr personalintensiv. Von Elisabeth Hager

Zwischen 20 und 23 Uhr waren 24 Feuerwehren im Kreisgebiet im Einsatz. 36 Bäume mussten von Straßen geräumt werden. Der Schwerpunkt lag dabei in Dieburg, Groß-Umstadt und Fischbachtal.
In Dieburg musste die Feuerwehr in der Ketteler Straße einen umgestürzten Baum vom Rad- und Gehweg räumen. Die Helfer hatten ihn mit der Kettensäge zerkleinert und abtransportiert.

So sah der vom OWK gespendete Trompetenbaum im Schlossgarten vor dem Unwetter aus.

Blitzeinschläge in zwei Freileitungen hatten gegen 21.45 Uhr einen Stromausfall im Stadtgebiet ausgelöst. Betroffen waren auch Erzhausen, Semd und Klein-Zimmern. Gegen 22 Uhr war die Versorgung in Dieburg wieder hergestellt. Wegen des Ausfalls funktionierten auch die Förderpumpen im Dieburger Schwimmbad nicht mehr. Nach Rücksprache mit dem Bademeister musste die Feuerwehr aber nicht weiter eingreifen.

Darüber hinaus ist in Reinheim ein Bauzaun umgerissen worden und in Groß-Umstadt wurde ein Dachfenster zerstört. Zudem hat der Sturm Baustellenbeschilderungen umgeweht und mehrere Alarmanlagen ausgelöst. Personenschäden sind bislang nicht bekannt geworden.

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