Der süße Hauch des Fernwehs

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Die Chorminis stimmten das Publikum mit zwei Liedern auf das Musical ein.

Dieburg (ves) ‐  „Es waren einmal ein Tiger und ein Bär, die lebten glücklich und zufrieden an einem Fluss. Eines Tages zog der kleine Bär eine Kiste aus dem Fluss, auf der Afrika stand. Diese Kiste roch nach Kokosnüssen und Bananen.“

Mit diesen Worten begann das Abenteuer, das der kleine Bär und der Tiger alias Fynn Wiechmann und Yannik Madeu erleben durften. Im Gepäck hatten sie ihre Lieblingsdinge, einen Topf, eine Angel und einen schwarzen Hut und auf ihrer abenteuerlichen Suche nach dem Lieblingsland Afrika trafen sie viele Tiere und erlebten viele wunderliche Dinge.

Angelehnt an den ähnlich klingenden Buchtitel von Janosch kam kürzlich das Musical „Oh, wie schön ist Afrika“ in der Gutenbergschule zur Aufführung, das eine Woche vorher bereits im Bürgerhaus in Dietzenbach gespielt wurde.

Der kleine Bär und der Tiger zu Beginn der großen Reise. Foto: Scholze

Das Drehbuch stammt aus der Feder von Rektorin Birgitt Schmidt-Walter, während die meisten Lieder Musiklehrer Ralph Flieger komponiert hat. Auch beim Bühnenbild legte die Schulleiterin persönlich Hand an und gemeinsam mit ihrem Mann zimmerte sie das Boot, das die beiden Hauptdarsteller auf der Bühne durch ihre Reise führte. Begleitet wurden die beiden von Larissa Weyrauch, die als Sprecherin die Szenerie beschrieb.

Die Vorbereitungen zum Musikprojekt begannen bereits Anfang des Schuljahres. Neben den Schülerinnen und Schülern des Chors der dritten und vierten Klassen waren auch die Percussion-AG sowie die Instrumentalschüler, das Dieburger Schülerorchester und das Kinderorchester der Musikschule Dietzenbach involviert.

Im Januar reisten die Kinder eine Woche lang zu einer Projektwoche nach Wetzlar, um die Aufführung intensiv zu proben. Bevor jedoch die „Großen“ das Musical zur Aufführung brachten, stimmten die Chorminis das zahlreich erschienene Publikum auf die anschließende Vorführung ein.

Trotz großer Aufregung und Nervosität zu Beginn meisterten alle Teilnehmer, Musiker und Sänger die Aufführung mit Bravour und das Publikum sparte nicht mit donnerndem Applaus.

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