Taufname „Römerhalle“

Dieburg (eha) ‐  Eine Mehrheit von CDU und UWD fand sich in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend, um die künftige „Gudd Stubb“ Dieburgs auf den Namen „Römerhalle“ zu taufen.

18 Stadtverordnete sprachen sich dafür aus. „Wir sollten mit unseren Reizen nicht geizen“, warb CDU-Stadtverordneter Reneé Exner für den Namen. Dieburg habe nun mal ein bedeutendes römisches Erbe vorzuweisen. Der zweite Vorschlag („Altstadthalle“), der sich ebenfalls aus einem von Stadtverordnetenvorsteher Dr. Harald Schöning initiierten Namenswettbewerb herauskristallisiert hatte, fand die Zustimmung von zwölf Stadtverordneten (FDP, SPD, Grüne).

Ein Vorstoß der SPD, die Bürger bei der Kommunalwahl im März 2011 unter den beiden Vorschlägen auswählen zu lassen, fand außerhalb der Fraktion der Sozialdemokraten keine Zustimmung. „Nach unseren Informationen wird die Halle nicht vor der Kommunalwahl fertig sein“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Karin Müller. Es bleibe also genügend Zeit.

Auch über das Betriebskonzept der künftigen Halle wurde entschieden. Die Mehrheit von CDU/FDP sprach sich für einen Regiebetrieb in den Händen der Stadt aus, allerdings ohne dafür eine eigene Stelle in der Verwaltung zu schaffen, wie das vom Magistrat ursprünglich beantragt worden war. Der künftige Pächter des Gastronomiebetriebs und der Nebenräume soll sich auch um das Marketing der gesamten Halle kümmern. Die Vermietung des großen Saals soll in Händen der Stadt bleiben.

Ausführlicher Bericht folgt in der Montagsausgabe des Dieburger Anzeigers

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