Türen sind für jeden offen

Festgottesdienst und Sektempfang zum 60-jährigen Bestehen der

Dieburg - „Das Jubiläumsfest ist ein Höhepunkt unseres Gruppenlebens. Wir erinnern uns heute an das, was die Generationen vor uns geschaffen haben“. Von Verena Scholze

Mit diesen Dankesworten gedachte Christel Kipp den Gründerinnen und Generationen der Frauen, die die Frauengemeinschaft mit ihren Taten prägten und deren Erbe die Gemeinschaft heute fortführt. 60 Jahre Frauengemeinschaft St. Peter und Paul, dieses Jubiläum wurde am Sonntag mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche gemeinschaftlich mit der Gemeinde begangen.

Am 19. Februar 1953 fand die offizielle Vereinsgründung statt und man entschied sich damals für den Namen „Frauen- und Müttergemeinschaft“. Die Hauptaufgaben des Vereins lagen laut einer damaligen Niederschrift in der Übernahme von caritativen Aufgaben. Der Vereinsgründung vorausgegangen war eine Einladung des damaligen Stadtpfarrers Friedrich Geoerg, der die Frauen einlud, um sich gemeinsam mit der Diözesanbeauftragten Fräulein Unterberg über Organisation und Zusammenschluss der Frauen und Mütter Gedanken zu machen. Im Laufe der Jahre bildete sich eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam Bildungsabende, Glaubensvorträge sowie religiöse und gesellige Veranstaltungen wie Wallfahrten oder Einkehrtage besuchten und veranstalteten.

Auch heute noch, nach 60 Jahren sehen sich die rund 160 Mitglieder als aktive Gemeinschaft, die ganz bewusst die Überschrift „Wir öffnen Türen“ für ihre Arbeit gewählt haben. Die Gemeinschaft der zugehörigen Frauen jeden Alters fühlen sich in ihrem christlichen Glauben miteinander verbunden. Monatliche Treffen stehen auf dem Programm, Veranstaltungen und Ausflüge werden organisiert und Gottesdienste vorbereitet und gefeiert.

Erfahrungsaustausch steht mit an erster Stelle, ebenso wie das Engagement für die Pfarrgemeinde und die Gesellschaft. Auf dieses Wirken und die vergangenen Jahrzehnte weist eine Bilderausstellung in der Pfarrkirche hin, die Fotos von Mitgliedern und Veranstaltungen zeigen und die auch in den kommenden Wochen noch zu besichtigen sein wird. „Unsere Türen sind für jeden offen und jeder ist willkommen“, sagte Kipp in ihrer Rede weiter.

Nach dem Gottesdienst hatten die Damen der Frauengemeinschaft St. Peter und Paul einen Sektempfang vor der Pfarrkirche St. Peter und Paul vorbereitet, mit dem sie sich bei ihrem jetzigen Präses Pfarrer Alexander Vogl und Pfarrer Richard Neumann, dem damaligen 2. Präses sowie den Gemeindemitgliedern bedankten.

Margit Schneider überreichte im Namen der evangelischen Frauenhilfe eine kleine Spende und vom Dekanat Dieburg wurde ein Dankesschreiben an die Katholische Frauengemeinschaft gesandt.

Für ihr Jubiläumsjahr hatten die Frauen bereits einige Veranstaltungen geplant. So fand unter anderem im Februar ein Informationsfrühstück anlässlich des Weltgebetstages im Pater-Delp-Haus statt.

Der Festgottesdienst war nun einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahres. Im September sind Besuche der Wallfahrtsgottesdienste geplant, ein Tagesausflug nach Würzburg und Münsterschwarzbach steht Ende August noch auf dem Programm.

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