Über 43 Jahre für die Stadt im Einsatz

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Magistratsoberrat Walter Pfeil aus dem aktiven Berufsleben verabschiedet. Zum Abschied von Walter Pfeil (vorne Mitte, weißes Hemd) aus dem Dienst im Dieburger Rathaus versammelte sich eine Gratulantengruppe aus Magistratsmitgliedern und Fachbereichsleitern. Begleitet wurde Pfeil von seiner Frau Mechthild.

Dieburg - „Sie haben alles durchlaufen, was geht“, so Bürgermeister Dr. Werner Thomas beim Abschied von Magistratsoberrat Walter Pfeil aus dem aktiven Berufsleben.

„Sie waren im Melde- und Passamt, im Standesamt und im Sozialamt tätig, es folgten Bauverwaltung und parlamentarisches Büro und seit 1986 waren Sie Fachbereichsleiter der Allgemeinen Verwaltung“, fasste Thomas den Werdegang von Pfeil zusammen. „Nicht zuletzt haben Sie sogar meine Frau und mich getraut, in einem Zimmerchen, das es heute so nicht mehr gibt. Und wie Sie sehen, das hält heute noch“, scherzte Thomas. Am vergangenen Donnerstag nahm das Berufsleben von Pfeil bei der Stadt Dieburg nach 43 Jahren und 11 Monaten sein offizielles Ende. Pfeil trat seinen Dienst bei der Stadt Dieburg 1970, noch unter Bürgermeister Ludwig Steinmetz an. Steinmetz folgten dann noch vier weitere Dienstherren.

Die beiden letzten Bürgermeister, Peter Christ und Dr. Werner Thomas, bedankten sich beide beim kleinen Abschied für die loyale Unterstützung Pfeils. Dem Dank schloss sich auch Erster Stadtrat Wolfgang Schupp im Namen des Magistrates an. Er hob die stets gute Unterstützung und Information, insbesondere bei den Magistratssitzungen hervor. Ihm folgten als Gratulanten Klaus Wörtche vom Personalrat und sein beruflicher Nachfolger Theo Beilstein, für die Kollegen der Stadt mit kleinen Geschenken und Grußworten. Walter Pfeil selbst bedankte sich bei allen Kollegen und Mitgliedern des Magistrats in Gedichtform für die gute Zusammenarbeit. Launig betonte er, wie gern er seiner Arbeit nachgegangen ist, dass er viel Spaß hatte und wie gut man im Team zusammengearbeitet habe. Zum Schluss wandte er sich noch an seine Frau Mechthild Pfeil, die oftmals aufgrund seiner Tätigkeit auf ihn verzichten musste. Heute ist sie selbst im Magistrat, so haben sie quasi die Rollen getauscht.

(lho)

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