„Und plötzlich waren wir Kiwipflücker“

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Kiwis, Koalas, Kugelfisch: Student David Allmann und Freundin Alice reisen derzeit durch drei Stückchen Welt.

Dieburg - Beide liegen in ihrem Teil der Welt etwas abgelegen. Und beide sind sich dennoch der Qualitäten ihrer jeweiligen kleinen Welt zu Recht bewusst. Was seine Heimatstadt Dieburg aber von Neuseeland unterscheidet, will David Allmann gerade herausfinden. Von Barbara Hoven

Auf der Suche nach Abenteuern ist der 23-jährige Student mit seiner von ihm „bezaubernde Alice“ genannten Freundin um die halbe Welt geflogen, Zielflughafen Auckland, Neuseeland. Dort sind dem Dieburger in den knapp zwei Monaten, die er jetzt unterwegs ist, Parallelen zum hessischen Heimatstädtchen aufgefallen, die er vorher in keinem Reiseführer hätte nachlesen können – wie das Boulespiel. Den Freizeitsport, dem die Dieburger sogar den Club de Pétanque und ein Boulodrôme gewidmet haben, betreiben auch die Menschen auf der anderen Seite der Weltkugel. Das allerdings nicht klassisch mit Metallkugeln, sondern mit Kiwis. „Kiwiboule“ mit Franzosen spielen, mit Tschechen Kiwis jonglieren, mit Japanern Kiwis essen - all das haben David und Alice getan, um bei ihrem Job als Erntehelfer der „schrecklichen Routine“ des Pflückens und Bückens kurz zu entfliehen. Außerdem haben die beiden Abenteurer bereits als Babysitter, Farmhelfer und „Mädchen für alles“ ihre Reisekasse aufgebessert.

Wer mehr über David, Alice und ihre Erlebnisse auf der Reise durch drei Stückchen Welt lesen möchte, kann dies in Davids Blog tun.

In seinem Blog, einem Internet-Tagebuch, schwärmt David von langen Wanderungen durch atemberaubend schöne Natur, von Sehenswürdigkeiten und abenteuerlichen Behausungen. Zudem sind dem Paar spannenden Menschen aus allen Teilen der Welt begegnet - und überhaupt: Neue Eindrücke überströmen die Reisenden wie es scheint im Minutentakt. Das wird auch noch drei Monate lang so bleiben: Bis zum 8. August werden David und Alice Neuseeland erkunden, dann treibt es sie nach Australien, wo sie vier Wochen verbringen wollen.

Zum Abschluss folgen im September drei Wochen in Japan. „Weil ich Englisch studiere, wollte ich mal eine englischsprachige Kultur erleben“, so David. „Außerdem ist Neuseeland einfach ein Naturspektakel, von dessen Schönheit ich mich mit eigenen Augen überzeugen wollte.“

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