Unterwegs auf musikalischer Weltreise

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Auf musikalische Weltreise waren die Wüstentrommler unterwegs.

Dieburg - „Wir möchten sie auf eine musikalische Weltreise mitnehmen“, begrüßte Albrecht Dienst die Gäste in der Ludwigshall. Von Verena Scholze

Das Kinderkonzert, das zum 20-jährigen Bestehen des Musikvereins St. Peter und Paul stattfand, wurde von den Kindern der musikalischen Früherziehung, den Trommelgruppen, der Bläserklasse sowie Solisten aufgeführt. Auf eine Reise durch ferne Länder erlebten die Kinder viele andere Kulturen und fremdartige Klänge. So trommelten die kleinen Wüstenräuber flotte Rhythmen und die Flötenkinder begegneten Alfons Pinguin und den Indianern mit wildem Kriegsgeschrei. Nach einem musikalischen Aufenthalt im Land der Chinesen traten Flöten-Clowns und durstige Trommler auf.

Die Kinder haben das Bühnenbild selbst kreiert und auch ihren Indianerschmuck gebastelt“, berichtet Verena Rothbarth-Kamutzki, die die Veranstaltung mit vorbereitet hatte. „Wir haben je nach Gruppe die Stücke seit Beginn des Jahres beziehungsweise nach den Ferien einstudiert“, erklärt sie. Besonders in der musikalischen Frühförderung werden Kinder altersgerecht für die Beschäftigung mit Musik motiviert. Bei der Aufführung wurde das Gelernte in spielerischer Bewegung gezeigt. Als Moderatorin führte Lotta Reinhardt durchs Programm, die im Liegestuhl sitzen durfte.

Große Aufregung war bei den Kleinen zu spüren, die manch hilfreiche Elternhand benötigten, um die Bühne zu erklimmen. Aber die kleinen Musiker machten ihre Sache gut und wurden mit Applaus belohnt. „Ich will nicht flöten, ich will auch trommeln“, beschwerte sich die kleine Theresa vor dem Auftritt. Nachdem sie dann ihre Trommelstöcke mit auf die Bühne nehmen durfte, war sie besänftigt und meisterte ihren Indianerauftritt bravourös.

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