Viel Arbeit im neuen „Mosaique“

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Mehmet Yel ist die handwerkliche Allzweckwaffe von Aydin Hofmann, der in diesen Tagen umfangreiche Bauarbeiten im Vereinsheim des SC Hassia durchführt.

Dieburg (jd) ‐   Einen „Tigerpalast“ macht Aydin Hofmann nicht aus der Gaststätte des SC Hassia Dieburg - obwohl er im selbigen bereits gekocht hat. Dennoch wird derzeit viel gewerkelt am westlichsten Zipfel der Alten Mainzer Landstraße.

Hofmann, seit einigen Wochen neuer Pächter, will zusammen mit seiner Frau Ferda baulich einiges ändern. „Es wird richtig modern, aber kein Schicki-Micki-Laden“, sagt der sympathische 29-Jährige mit deutschen und türkischen Wurzeln. Noch im Januar soll die „richtige“ Eröffnung des Restaurants „Mosaique“ steigen - erste Gesellschaften hatte Hofmann in den Hassia-Räumlichkeiten bereits bewirtet und wird auch beim Neujahrsempfang am kommenden Sonntag in der „Tanzschule Wehrle“ ab 11 Uhr für Verpflegung sorgen.

Bei einigen Heimspielen im Spätherbst hatte er ebenfalls schon geöffnet, baulich aber noch nichts verändert. Das geschieht seit wenigen Wochen. Viel Geld, Zeit und Schweiß steckt der engagiert auftretende Gastronom, der zuletzt in Dreieich-Buchschlag bewirtete, aktuell in das eher rustikale Vereinsheim. Das bekommt mit „Mosaique“ nicht nur einen neuen Namen, sondern auch neues Mobiliar, einen neuen Anstrich und eine neue Theke.

„Alles wird komplett gepolstert, die Theke frisch verkleidet“, verrät Hofmann, der mit Frau und Nachwuchs auch schon nach Dieburg gezogen ist. Eine Spiegelwand hinter dem Ausschank und Glasböden vor der Wand werden ebenfalls neu sein.

Auf der Südseite ist ein Biergarten denkbar

Die Küche hat Hofmann „nur“ neu strukturiert. Pläne, auch auf der Tribüne Veränderungen vorzunehmen und auf der südlichen Seite der Tribüne sogar einen kleinen Biergarten anzulegen, hegt Hofmann überdies bereits.

Zunächst aber arbeitet er fast rund um die Uhr in der Gaststätte - und insbesondere der Dieburger Mehmet Yel, Hofmanns „handwerkliche Allzweckwaffe“.

Vom Ergebnis werden sich nicht nur die Mitglieder und Hassia-Verbundenen alsbald überzeugen können: „Ich möchte den Spagat hinbekommen zwischen Vereinsgaststätte und Speiselokal für alle“, sagt Hofmann.

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