Wenn die sieben Zwerge Hänsel und Gretel treffen

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Eine eindrucksvolle Präsentation der Kurse für darstellendes Spiel an der Alfred-Delp-Schule zog das Publikum in den Bann.

Dieburg - Schüler machen Theater: Für „Märch-up“ und „Nichts“ ernteten die Alfred-Delp-Schüler viel Applaus. Doch hinter der Bühne passiert schon mal was, was die Zuschauer aber nicht bemerken.

Wenn die sieben Zwerge auf Hänsel und Gretel treffen, gibt das ein ganz schönes Theater. Amüsiert haben sich die rund 250 Besucher am Freitagabend aber nicht nur über diese Szene der Aufführungen, mit denen 40 Schüler der Kurse für darstellendes Spiel (DS) an der Alfred-Delp-Schule (ADS) die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten.

Darstellendes Spiel gehört seit 2006 zu den Unterrichtsfächern am Oberstufengymnasium, seit 2012 können die Schüler es auch zum Prüfungsfach machen. Das Kursangebot läuft parallel zur renommierten Theater-AG, Querverbindungen gebe es natürlich, erklärt Lehrer Christian Lampe als DS-Fachsprecher.

Ein fantasievolles „Märch-up“ mit vielen Versatzstücken bekannter Erzählungen – wie der Suche nach dem passenden Fuß zum Schuh – boten Schüler der Alfred-Delp-Schule.

Am Freitagabend sorgen beispielsweise erfahrene Techniker aus der AG, die Szenen der beiden je dreißigminütigen Aufführungen ins richtige Licht zu setzen. Dass zwischendurch mal Mikrofone streiken, beunruhigt zwar Lampe und seine Kollegin Silke Neumann, bleibt aber vom Publikum weitgehend unbemerkt, denn neben Sprache sind Gestik, Bewegung und Einblendungen gleichberechtigte Elemente.

Neumanns Kurs, 18 Schüler der zweiten ADS-Jahrgangsstufe, jetzt „Q2“ genannt, hat sich im „Nichts“ auf die Suche nach Bedeutung gemacht. Lampes Kurs, selbe Jahrgangsstufe, hat sich mit der collagenhaften Verknüpfung ganz unterschiedlicher Märchenthemen, einem „Märch-Up“, ein weites Feld für Überraschungen eröffnet, die im Publikum etliche Lacher provozieren.

Am Ende bedanken sich die Zuschauer mit viel Applaus. 

sr

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