Arbeiten für Verschwenkung der Albinistraße machen Pause

Wieder freie Fahrt zum Amtsgericht

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Arbeiten für die Verschwenkung der Albinistraße machen Pause. Mitte Januar soll es weiter gehen. Mit einem sogenannten Asphaltfertiger wurde die neue Decke im Bereich Albinistraße und An der Erlesmühle aufgetragen.

Dieburg - So mancher Angeklagter soll es schon sehr eilig gehabt haben, um noch rechtzeitig zur Verhandlung ins Amtsgericht Dieburg zu kommen. Von Lisa Hager 

Wer knapp dran war, hatte in den vergangenen Wochen besonderes Pech: Die übliche Zufahrt über die Albinistraße war komplett gesperrt – auch für Fußgänger, der Zugang nur über Steinstraße und Mühlgasse möglich. Ab heute Abend ist diese Nebenerscheinung der Straßenbauarbeiten zur Verschwenkung der Albinistraße vorm Kreishaus vorbei.

„Dann kann man wieder ganz normal zum Amtsgericht kommen“, versichert Volker Schmitt, Polier bei der ausführenden Firma Weber aus Michelstadt. In Absprache mit Amtsgerichtsdirektor Frank Richter bleibt aber auch der Ersatzzugang zum Parkplatz der Justizbehörde von der Mühlgasse her vorerst weiterhin geöffnet. Während der gesamten Bauarbeiten wird die Zufahrt nicht mehr gesperrt werden. Allerdings, so Schmitt, kann es natürlich zu Behinderungen wegen der Lastwagen mit Baumaterial kommen.

Am Freitagabend wird die Baustelle erst einmal dicht gemacht für dieses Jahr. „Am Montag gehen wir in die Winterpause“, sagt der Polier. Und wann geht es weiter? Laut Plan ab 13. Januar, aber das ist natürlich witterungsabhängig. Bei Schnee und Eis und Minusgraden kann nicht gearbeitet werden. „Da steckt man nicht drin“, so der Straßenbaufachmann.

Insgesamt sind für den Rest der Arbeiten – den einen Meter tiefen Aushub und den Asphaltauftrag auf der verschwenkten Albinistraße bis zur Einmündung Am Wall – weitere drei Wochen angesetzt. Aber dieser Zeitplan kann immer wieder durch schlechtes Wetter durcheinander gebracht werden.

Wer sich über den groben Asphalt auf dem Straßenabschnitt wundert: Hier wurde nur ein Unterbau aufgebracht, der gut befahrbar ist. Die Deckschicht für die spätere Pflasterung in dem Bereich fehlt noch. Schließlich soll nach den Plänen der Kreisbehörde der gesamte Vorplatz des Kreishauses neu gestaltet und städtebaulich aufgewertet werden.

Für die Straßenarbeiten war ein kettengetriebener Fertiger im Einsatz. Wie eine Art Kuchenteig verteilt diese Maschine den fertigen Asphalt, der aus einem großen Trichter rutscht, gleichmäßig auf dem Untergrund und walzt ihn platt.

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