Das Ziel lautet 500 Teilnehmer

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Peilen am 29. Mai 500 Teilnehmer mit ihrer „Kleinen Tour der Hoffnung“ an: Silke Klotz und Helmut Schelter.

Dieburg (jd) ‐  Seit fünf Jahren setzen sich Dieburger mit einer Radrundfahrt für leukämiekranke Kinder ein: Das ist die „Kleine Tour der Hoffnung“, die am 29. Mai, also am kommenden Sonntag, um 9 Uhr auf dem Marktplatz der Gersprenzstadt ihre Eröffnung findet.

Nach der Einweisung und den Starts um 9.30 Uhr (100-Kilometer-Strecke), 9.45 Uhr (60-Kilometer-Strecke) und 10 Uhr müssen die Fahrer lediglich einige Verkehrskreisel meistern: Dann stehen ihnen attraktive Routen bevor und die Verheißung eines geselligen Abschlusses am Nachmittag auf dem Trapezteichfest.

Helmut Schelter hofft „bei schönem Wetter auf 500 Teilnehmer“. Er müsste es einschätzen können, ist er als Organisator der Variante der (großen) „Tour der Hoffnung“ doch von Beginn an im Boot. Silke Klotz bringt sich ebenfalls federführend ein, die sportliche Leitung der „Kleinen Tour der Hoffnung“ obliegt wie im Vorjahr Kurt Bingel und Claus Stüber.

Geld für den guten Zweck sammeln

Die Massen sollen erneut kräftig in die Pedale treten und Geld für den guten Zweck sammeln. 7000 Euro kamen so im Vorjahr zusammen, 2009 waren es gar 10.000 Euro, so Schelter.

Die Bekämpfung von Kinderleukämie - in der Region geschieht das beispielsweise an der Darmstädter Kinderklinik - kann auch ganzjährig durch eine Spende auf folgendes Konto unterstützt werden: Konto-Nummer 33 333 337, Sparkasse Dieburg, BLZ 50852651.

Die Familienstrecke (30 Kilometer), auf der wie bei allen Routen Helmpflicht besteht, führt zunächst nach Babenhausen. Dort sind die Radler Gast der Michelsbräu, fahren anschließend über Eppertshausen und Münster zurück nach Dieburg. Nach der eher gemütlichen Tour soll die Ankunft um 14 Uhr im Schlossgarten sein.

Eine Stunde später werden jene auf dem Trapezteichfest erwartet, die über 60 Kilometer in die Spur gehen. Zunächst geht es nach Reinheim, in Groß-Umstadt ist ein Stopp vorgesehen, im Ostkreis geht es weiter nach Babenhausen, Eppertshausen, Münster und dann nach Dieburg. Teils sind hier auch Waldwege zu passieren, was bei der Wahl des Rads beachtet werden sollte.

Ausschließlich mit Rennrädern macht die längste Tour über 100 Kilometer Sinn, sie führt ausschließlich über geteerte oder gepflasterte Straßen. 700 Höhenmeter stellen hier eine echte sportliche Herausforderung dar. Unter anderem geht es bis nach Reichelsheim, im späteren Verlauf ist auch ein Treffen mit einem Radsportclub in Wenigumstadt geplant. Diese Gruppe kehrt voraussichtlich gegen 15.30 Uhr nach Dieburg zurück.

Historische Fahrräder aus dem Jahr 1930

Mit von der Partie ist auch wieder der RV Rüsselsheim, der wahrscheinlich die 60-Kilometer-Strecke mit historischen Fahrrädern aus dem Jahr 1930 absolvieren will. Ein festes Startgeld wird nicht erhoben, eine Spende in frei zu wählender Höhe aber erbeten. Ab 20 Euro wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

 

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