Römerman-Veranstalter ziehen ein hoch zufriedenes Resümee

Ziel: Triathlon soll 2013 noch größer werden

Durfte mit der Premiere zufrieden sein: David Thomas. - Foto: Dörr

dieburg - „Ich bin einfach nur glücklich. Es war klasse, wie zuverlässig alle Helfer mitgezogen haben. “ Am Montag, einen Tag nach der Premiere des „Suzuki Römerman Dieburg | 140. 6 team“ war David Thomas müde, aber zufrieden.

Zusammen mit Sebastian Dehmer und im rechtlichen Rahmen einer GbR (Name: 140. 6 team) war der Dieburger dafür verantwortlich gewesen, dass die Triathlon-Premiere mit 425 im Ziel gelisteten Männern und 205 Frauen erfolgreich und praktisch ohne negative Begleiterscheinungen über die Bühne gegangen war.

Trotz des zeitweiligen Regens blieben sogar schwere Radstürze aus - das einzige Mal, als der Rettungsdienst ernsthaft eingreifen musste, war eine private Radgruppe beteiligt, die gar nicht am Wettkampf teilnahm.

Zu den 630 Startern, jetzt schon in den Listen mit den Einzelresultaten auf www.1406team.com zu finden sind, werden sich nach Veröffentlichung der endgültigen Klassements noch einige weitere hinzugesellen. Wer seinen Namen jetzt noch nicht in diesen Listen entdeckt, hatte unter Umständen spät gemeldet - und wird noch nachgetragen. Bis zum Donnerstag sollte sich laut Thomas und Dehmer in dieser Hinsicht noch etwas tun.

David Thomas wurde ansonsten nicht müde, die großartige Unterstützung der rund 100 Helfer aus Freundes- und Bekanntenkreis sowie aus diversen Vereinen - insbesondere Blau-Gelb Dieburg, VfL Münster und TV Hergershausen - hervorzuheben. Die fanden genau das richtige Maß zwischen Genauigkeit und Lockerheit.

Beispiel eins: Als der Groß-Zimmerner Teilnehmer Klaus Lambert das Freibad nach dem Schwimmen verlassen hatte, wurde sein Zeiterfassungs-Chip gefunden. Ohne diesen absolvierte Lambert den restlichen Wettkampf - und wurde trotz fehlender Einzelzeiten aus den Disziplinen mit seiner Gesamtzeit in die Wertung genommen.

Beispiel zwei: Mit Bedacht wies der Dieburger Rainer Hackenberg, der im Freibad als Ordner fungierte, einen Teilnehmer mit Schulterschmerzen darauf hin, er solle sich nicht im übermäßigen Ehrgeiz weitere Bahnen im Wasser antun - worauf der Teilnehmer auch hörte und aus dem Rennen ausstieg. Beispiel drei: Sebastian Dehmer wies die „Drei Musketiere“, drei extrem übergewichtige Teilnehmer aus Mühltal und Ober-Ramstadt, immer wieder darauf hin, dass bei Schmerzen oder Ähnlichem die Aufgabe das Vernünftigste sei: „Wir wollten keine Publicity um jeden Preis.“

Die im Wettkampf begleiteten „Musketiere“ zeigten aber, dass Dehmers Fürsorge umsonst war - sie alle schafften den Triathlon, wenngleich auch im Spaziergang auf der Laufstrecke und in Zeiten um die zwei Stunden.

Solche Teilnehmer auf der einen Seite und solche wie Patrick Lange (Deutscher Duathlon-Meister) und Eva Trautmann (Olympia-Teilnehmerin im Modernen Fünfkampf) auf der anderen - das habe den „Römerman Dieburg“ bei seiner ersten Auflage ausgezeichnet, so wiederum Thomas.

Wie es weitergeht? In einigen Wochen wird der Termin für den zweiten „Römerman Dieburg“ bekanntgegeben. „Dann haben wir nur noch die Hälfte des Aufwands und können zum Beispiel in der Wechselzone noch kleine Verbesserungen vornehmen“, kündigen Dehmer und Thomas unisono an. Das Ziel lautet dann: „Noch mehr Teilnehmer.“

Wo die Kapazitätsgrenze liege, müsse man noch genau analysieren. Ein Wettkampf mit 1 000 Sportlern dürfte im Bereich des Möglichen sein. Man habe außerdem bald vielleicht noch eine Überraschung in petto, schüren die beiden schon mal weitere Neugier. Weil’s eine Überraschung bleiben soll, darf sie an dieser Stelle derweil noch nicht verraten werden. J jd

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