Zuckertüten-Alarm ausgelöst

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Fasziniert beobachten die ABC-Schützen der Gutenbergschule die Vorführungen der „alten Hasen“ auf der Bühne. Die älteren Schüler boten den Neulingen eine tolle Willkommens-Show mit Tanz, Musik und Liedern. 

Dieburg ‐  „1,2,3 - ABC“: Die Dekoration auf den Tischen, an denen sich nach der Einschulungsfeier die Eltern der Neulinge an der Gutenbergschule bei Kaffee und Kuchen kennen lernen können, lassen keinen Zweifel: Ab sofort geht es ums Eingemachte - Lesen, Rechnen und Schreiben werden künftig die großen Themen der 60 Erstklässler der Grundschule sein. Von Lisa Hager und Dirk Beutel

Dass es ein großer Tag ist, lässt sich auch an der besonders „kompakten Parksituation“ rund um die Leer ablesen. Hier geht nichts mehr: Zudem auch noch die Baufahrzeuge für den Neubau der Zweifeld-Halle routieren, die gerade entsteht.

65 Schulanfänger waren am Dienstag in der Sporthalle der Marienschule am Start.

Herzlich begrüßt werden die ABC-Schützen samt Eltern und manchem Großelternteil von Schulleiterin Birgitt Schmidt-Walter und den „älteren Hasen“ der Schule: Sie sorgen von der Bühne aus mit musikalischen Shows von der „Kleinen Raupe Simmersatt“, „Hey, hey, Wickie“ und dem „Drachen Fu“ für Stimmung und Auflockerung.

Nach der bunten Begrüßungsfeier in der Gutenberghalle verteilen sich die Neulinge auf ihre drei Klassen und lernen dort ihre Lehrer kennen. Die 1 a leitet Nadine Marx, um die Kinder der 1 b kümmert sich Boris Seipel und die Klassenlehrerin der 1 c  heißt Ingrid Stumpf.

„Heute kommst du in die Schule“ - wie wahr

Dieser junge Mann, den seine Mama zum Schulanfang sogar eine Krawatte umgebunden hat, sieht dem Treiben noch etwas skeptisch zu.

- Zwischen den vielen bunten Schultüten und den großen Ranzen immer wieder ungläubige Blicke. Manche Kinder schauen sogar etwas ängstlich drein. Der erste Schultag kann eben ganz schön aufregend sein. Deshalb beruhigt Lothar Oberle, Schulleiter der Marienschule, gleich zu Beginn der Einschulung der Erstklässler sowohl die ABC-Schützen als auch die stolzen, mit Kameras und Camcordern ausgestatteten Eltern und Großeltern: „Alles wird gut.“ Die meisten der 65 Schulanfänger sind nervös und sehen erwartungsvoll dem ersten Schultag entgegen. So richtig „cool“ scheint niemand. Kein Wunder, schließlich werden wichtige Fragen geklärt. Wen man als Klassenlehrer bekommt, oder wen man als Tischnachbarn begrüßen darf. Um das Eis gleich vorweg zu brechen, animieren alle zweiten Klassen der Marienschule die in der Turnhalle versammelten zukünftigen Mitschüler mit dem Mitmachlied „Ich fass' an meine Nase“ und „Heute kommst du in die Schule“. Das musikalische Zusatzprogramm lockert die Schulanfänger sichtlich auf.

Gleich darauf werden alle in die Klassen eingeteilt, ein Vorgang, den Schulleiter Oberle zügig moderiert. Er verliest die Namen der Kinder einzeln, denn um 11 Uhr soll schon die erste Unterrichtsstunde beginnen. Zehn Vorklässler finden sich als erste bei Lehrerin Renate Goethe ein. Danach folgen die ersten Klassen. Allen voran die 1a, auch „Marienkäfergruppe“ genannt, mit ihrer Klassenlehrerin Anette Herbert-Seib. Ihre Kollegin Karin Sommer übernimmt künftig die „Elefantengruppe“, also die 1 b, und Henrike Hemida ist für die „Füchse“, die 1 c, verantwortlich.

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