Action für die Kinder

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Jedes Kind durfte unter Aufsicht mit dem Feuerlöscher einen Brand bekämpfen.

Eppertshausen ‐ Ein Teil des Franz-Gruber-Platzes ist abgeriegelt, an der Einfahrt stehen Warnschilder und in der Absperrung steht ein riesiges Gelenkmastfahrzeug. „Notfall oder Übung?“, werden sich die Passanten am vergangenen Freitag gefragt haben. Von Jasmin Frank

Doch keines von beidem trifft zu. „Wie in jedem Jahr bieten wir auch heute viel Action für die Kinder der Ferienspiele an“, erzählt der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Marius Murmann stolz.

Er hat nicht nur das sechsstündige Programm mit seinem Team organisiert, sondern fährt auch mit dem Gelenkmast, der von den Münsterer Kollegen ausgeliehen wurde, hoch hinauf in schwindelnde Höhen, um von dort aus zu demonstrieren, wie bei einem Brand gelöscht wird. Die Kinder durften zwar auch in den Korb einsteigen, allerdings nicht nach oben fahren.

Einen Teppich aus Schaum legten die Kinder der Ferienspiele bei der Feuerwehr.

„Es ist schon sehr beeindruckend hier. Wir haben uns schon alle Feuerwehrautos angeschaut und mit dem Wasserschlauch spielerische Löschübungen gemacht. Außerdem dürfen wir nachher ein richtiges Feuer löschen“, erzählt Benjamin. Dass jedes Kind mal einen kleinen Einsatz mit dem Feuerlöscher hat, ist der Jugendfeuerwehr wichtig. Außerdem sollen sie durch den Spaß etwas lernen. „Wir zeigen auch einen Fettbrand. Da können sie dann sehen, dass man brennendes Öl, zum Beispiel in einer Pfanne, auf keinen Fall mit Wasser löschen darf. Am besten ist es, wenn man das Feuer mit einer Baumwolldecke erstickt oder, wenn es noch sehr klein ist, abwartet, bis es von alleine ausgeht. In jedem Fall sollten wir von der Feuerwehr über die 112 gerufen werden“, erläutert Murmann.

Quelle: op-online.de

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