Spuren auf der westlichen Seite saniert

B45: Nächste Baustelle im Sommer

+
Auf der B 45 zwischen Dieburg und Eppertshausen kann nun der Verkehr wieder ungehindert rollen. Die seit mehr als 30 Jahren autobahnartig ausgebaute Straße ist wieder ungehindert befahrbar. Arbeiter beseitigten die letzten Absperrungen an den beiden östlichen Fahrbahnen. Im Sommer soll der grundhafte Ausbau auf der westlichen (linken) Seite der Trasse fortgesetzt werden

Dieburg/Eppertshausen - Auf der autobahnähnlich ausgebauten B 45 zwischen dem Dieburger Dreieck und Eppertshausen kann der Verkehr in nördlicher Richtung wieder ungehindert fließen. Doch die Autofahrer können nur kurz aufatmen: Bereits Im Sommer steht die nächste Baustelle an.

Die Autofahrer atmen auf. Arbeiter bauten in den letzten Tagen alle Fahrbahnverengungen und Leitplanken ab, mit denen über Monate hinweg die Ausbaustrecke gesichert war. Der rund fünf Kilometer lange Streckenabschnitt wurde auf der Ostseite der Trasse grundhaft erneuert. Nun kann der Verkehr auf insgesamt vier Fahrbahnen wieder ungehindert fließen. Doch schon im Sommer dieses Jahres soll mit den Erneuerungsarbeiten auf den beiden westlich gelegenen Fahrbahnen der B45 begonnen werden, wie Dunja Fioriti von der Pressestelle von „Hessen Mobil“ bestätigte. Insgesamt sind die Erneuerungsarbeiten mit 5,5 Millionen Euro veranschlagt.

In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts war die B 45 von Dieburg aus in den Rodgau hinein bis etwa auf die Höhe von Dudenhofen vierspurig ausgebaut worden. Vorher quälte sich der immer stärker werdende Verkehr auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung in der Rhein-Main-Region etwa durch die Ortsdurchfahrten von Dieburg, Münster, Eppertshausen, Ober-Roden und Nieder-Roden. Und das auch mit all dem Schwerverkehr, was heute gar nicht mehr vorstellbar und verkraftbar wäre.

Der Bau der neuen B45 war also ein Befreiungsschlag für alle Anliegergemeinden, in deren Ortseinfahrten allerdings längst wieder reger Verkehr herrscht. So als wäre eigentlich nie eine Umgehungsstraße durch Wald und Flur gebaut worden, was übrigens vor drei, vier Jahrzehnten noch ohne große Protestbewegungen möglich war. Da wurden etwa zwischen Eppertshausen und Nieder-Roden breite Schneisen durch den Wald geschlagen. Für die ebenfalls autobahnartig ausgebaute B26 bei Dieburg auch zum Beispiel durch den „Forst“ südöstlich der Stadt.

Wo Autofahrer am längsten im Stau stehen

Nach gut drei Jahrzehnten Verkehrsbelastung war nun auf der B45 zwischen Dieburg und Eppertshausen eine grundhafte Erneuerung fällig. Bis in eine Tiefe von 60 Zentimetern wurde der östliche Teil der insgesamt vierspurigen B45 neu aufgebaut, also nicht nur die Fahrbahndecke erneuert, sondern ebenso der gesamte Unterbau.

Kurzzeitig waren während des Ausbaus sogar Vollsperrungen erforderlich geworden, vor allem an den Anschlussstellen bei Dieburg-Nord und Eppertshausen. Ansonsten wurde auf verengten Trassen, wie man sie an den Baustellen auf Autobahnen kennt, der Verkehr an den jeweiligen Baustellen-Abschnitten im gedrosselten Tempo vorbeigeleitet. Ab dem Sommer wird dann die beiden Fahrbahnen der B 45 in Nord-Süd-Richtung (also die beiden westlich gelegenen Fahrspuren) Baustelle sein, so die Auskunft von „Hessen Mobil“. (zww)

Das Wichtigste zum Thema Stau

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare