Der Ball klebt immer am Fuß

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Slalomläufer: Das DFB-Mobil gastierte jetzt in Eppertshausen und veranschaulichte mit den E-Junioren des Fußballvereins modernes Training.

Eppertshausen (jd) - Rund 26.000 Vereine gehören dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) - berühmt auch als größter nationaler Sportverband der Welt mit fast sieben Millionen Mitgliedern.

Das DFB-Mobil, sozusagen Fußball-Know-how auf Rädern, hat seit 2009 bereits mehr als 11. 000 Vereinen in der Bundesrepublik einen Besuch abgestattet, wobei 30 Fahrzeuge im Einsatz waren und sind.

Heißt im Prinzip: Noch rund vier Jahre touren, dann wären alle Vereine abgeklappert. Diese müssen allerdings selbst tätig werden - so wie jüngst der FV Eppertshausen. „Ich habe vor acht Wochen den Kontakt zum DFB aufgenommen - innerhalb einer Woche war der Termin dann in trockenen Tüchern“, freute sich am spätern Montagnachmittag Ralph Schuster, Jugendleiter des FVE. Der Fußball-Bund reagierte schnell auf seine Anfrage und trat in Eppertshausen Anfang der Woche als Wissensvermittler auf.

Mit Kleinbus zur Gemeinde

Das sah dergestalt aus: Die beiden DFB-Mitarbeiter Britta Büschel und Adel Ez-Zaidi steuerten mit dem Kleinbus das Sportzentrum der Gemeinde an. Dort trafen sie auf E- und D-Junioren des FVE sowie auf die selbst noch im Juniorenbereich der Eppertshäuser spielenden Nachwuchstrainer Aaron Schuster (D-Junioren), Marvin Werner (E1-Junioren) und Marc Garbella (E2-Junioren).

In einem 90-minütigen Praxisteil gaben sie den nicht lizenzierten Coaches viele Tipps für ein altersgerechtes Training. Auffällig: Bei nahezu allen Übungen klebt in modernen Übungseinheiten der Ball am Fuß. Rundenlaufen war vorgestern, lautet die Devise heute.

„Qualifizierung“, „Integration“ und „Frauen- und Mädchenfußball“

Im Anschluss an den Praxisteil, den in Eppertshausen auch einige Eltern verfolgten, hielten Büschel und Ez-Zaidi einen Vortrag, der im Wesentlichen aus den Blöcken „Qualifizierung“, „Integration“ und „Frauen- und Mädchenfußball“ bestand. Hier verwiesen die DFB-Mitarbeiter in Sachen Fortbildungsangebote auch auf den Hessischen Fußballverband (HFV) als nächstniedrigere Vertretung der Vereine.

Quelle: op-online.de

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