Motorradhaus

Begeistert vom Standort

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20 Jahre lang betrieben Kurt und Timo Rösner ihr Motorradhaus in Rödermark. Jetzt haben sie sich in Eppertshausen niedergelassen und wollen gar nicht mehr weg. Kurt Rösner (l.) und Klaus Schmitt sind für den Verkauf verantwortlich.

Eppertshausen - „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen – außer durch noch mehr Hubraum.“ So lautet einer der Sätze, der im Motorradhaus von Kurt (62) uns Timo (27) Rösner im Eppertshäuser „Park 45“ (Büssingstraße 4) gerne fällt. Von Jens Dörr 

Kürzlich eröffneten Vater und Sohn ihre Räumlichkeiten mit Verkaufsraum, Büros, Werkstatt und Lager an neuem Standort, zogen von Ober-Roden in die Nachbargemeinde. „Die Kaufentscheidung war spontan, ich überleg’ mir so was in fünf Minuten“, sagt Kurt Rösner und lächelt schelmisch. In „superguter Lage“ schlug er beim freien Grundstück zu, inzwischen sind 1 850 Quadratmeter bebaut. 1 570 Quadratmeter nebenan kommen demnächst noch hinzu, auf der Hälfte davon entsteht eine weitere Halle, auf der anderen ein Wohnhaus. Die Rösners lassen sich nach 20 Jahren in Rödermark ganz und gar auf Eppertshausen ein.

„Die Gemeinde Eppertshausen ist von der Administration her ein Traum“, ist der 67-Jährige bislang begeistert vom Rathaus. Man habe „den Eindruck, hier sind bodenständige Leute, die wirklich etwas bewegen wollen“. Sohn Timo, mit dem man ebenso in wenigen Minuten per Du ist wie mit seinem Vater, nennt weitere Vorteile in der noch recht jungen Büssingstraße: „Hier herrscht eine saubere Atmosphäre. Es sind keine alten Gebäude ringsrum – da kannst du arbeiten, wie du möchtest.“ Arbeiten, das heißt für die Rösners immer auch Teamwork: Beim Pressetermin stellen sie die Bedeutung ihres Mitarbeiters Klaus Schmitt ebenso heraus wie jene von Torsten Rose, der mit Timo Rösner hauptsächlich in der Werkstatt zugange ist. Schmitt und Rösner senior sind dagegen eher im Verkauf tätig.

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Durch ihren Standortwechsel investieren sie auch in Eppertshausens Zukunft: Dominik Moll wird derzeit zum Zweiradmechaniker ausgebildet, Timo Rösner, der in zwei Jahren vollständig übernehmen soll, ist bereits Meister. Dass in Moll erstmals ein junger Mensch im Unternehmen ausgebildet wird, unterstreicht, was die Rösners nicht verschweigen: Der Laden läuft. Auch das trug zum Umzug bei. „Bei 25 Motorrädern war am alten Standort Schluss“, blickt Timo Rösner zurück. In Werkstatt wie Verkaufsraum hat der Betrieb nun deutlich mehr Platz.

„Es ist schön, dass mein Sohn mein Lebenswerk fortsetzen wird“, freut sich Kurt Rösner, der dann doch in einiger Zeit „den Rentner und Gärtner machen und hier die Blumen gießen“ werde. Die Werkstatt ist derweil kein Vertragshändler und erweiterte ihr Angebot vor einem Jahr auch auf mehrere Marken.

Quelle: op-online.de

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