Bodo Bach ganz intim: Striptease in Bürgerhalle

Eppertshausen (tm) - „...und ...wie war ich?“ ...eine gute Frage. Eigentlich zu gut, um sie nur in den intimen Momenten des Lebens zu stellen.

Warum nicht auch einmal auf der Comedy-Bühne? Dies dachte sich Bodo und bekam prompt eine Antwort: „Saukomisch und echte Klasse!“.

Bodo Bachs bisher persönlichstes Programm begeisterte bislang nicht nur sein Premierenpublikum in der Frankfurter Alten Oper. Während seiner inzwischen vierten Comedy-Tour vollführt Bach einen wahren Seelenstriptease. Und diesen wird er auch am Sonntag, 25. November, um 19 Uhr in der Bürgerhalle hinlegen.

Wenn Bodo erst einmal ins Plaudern gerät, öffnet er sein ganz privates Nähkästchen und erlaubt Einblicke, die doch eigentlich niemanden etwas angehen. Er erinnert sich an seine Jugend, beschreibt Szenen seiner Ehe und gewährt Zutritt in sein Zuhause. Und eines ist sicher: Der Alltag des glücklich verheirateten Familienvaters ist für gewöhnlich recht ungewöhnlich.

Nervenaufreibender Bummel im neuen Einkaufszentrum

Kaum hat er die Renovierung seiner Wohnung halbwegs glimpflich überstanden, überrascht ihn seine modisch interessierte Gattin mit einem nervenaufreibenden Bummel im neuen Einkaufszentrum am Rande der Stadt. Dort trifft er auch auf Karl Lagerfeld. Für Bodo eine große Freude, für den Modezar eine eher schmerzhafte Begegnung.

Sohn Rüdiger übrigens genießt auch als erwachsener Mann noch immer das angenehme Leben im Hotel Mama. Aber Bodos Vorbereitungen für eine behutsame Auswilderung laufen bereits auf Hochtouren. Vorher heißt es ein Geschenk für seinen neuen moslemischen Nachbarn zu besorgen: ein typisch hessischer Fresskorb verfehlt jedoch seine Wirkung. Und nach einem feucht-fröhlichen Abend hat Bodo Vorurteile ab- und seinen Alkoholspiegel aufgebaut.

Bodo ist ein liebenswerter, hellwacher und toleranter Kämpfer. Frei nach Grönemeyers Motto: „Dem Jugendwahn ein Ende ... Best Ager an die Macht“, schlägt er eine Bresche für die Generation 50 plus. Die wird, so viel steht für ihn fest, stark unterschätzt und weit unter Wert gehandelt.

Quelle: op-online.de

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