Wasserschaden vor Grundsteinlegung

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Grundsteinlegung der Bürgerhalle kam nicht etwa zu spät - mittlerweile ist es Usus, ihn nicht im Fundament, sondern im Eingansbereich zu deponieren. 

Eppertshausen - Eine Kupferschatulle stand am Dienstagabend im Mittelpunkt des Geschehens in der fast fertigen Bürgerhalle: Die Grundsteinlegung der Eppertshäuser „guten Stube“ erfolgte im Beisein der Gemeindevertreter, dem Gemeindevorstand und einigen interessierten Bürgern. Von Jasmin Frank

„Normalerweise werden bei der Grundsteinlegung im Fundament wichtige Zeitzeugen der Erstellung des Gebäudes festgehalten. Bei uns ging alles so schnell, dass ruckzuck die Bodenplatte gegossen war und wir deshalb gemeinsam festgelegt hatten, die zusammen gestellten Gegenstände in einer anderen Art und Weise einzubringen. Der Haupteingang erschien uns als richtiger Standort hierfür“, erläuterte Bürgermeister Carsten Helfmann. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Rainer Eder, wurden so Euromünzen, die Namen der Bundes-, Landes- und Kreisrepräsentanten der Politik und der Kirchen, die Namen der Gemeindevertretung und der Mitglieder des Gemeindevorstandes sowie verschiedene Zeitungen hinter einer Wandverkleidung im Eingangsbereich befestigt.

Maßnahme nicht ordnungsgemäß vorbereitet

In seiner Rede wies Helfmann noch auf einen weiteren Sachverhalt hin: Die Baumaßnahme liege zwar weitgehend im Zeitplan, doch habe es in den letzten Tagen gleich zwei Wasserschäden gegeben, die beide auf Handwerkerfehler zurückzuführen seien. Zum einen wurde beim Anbringen von Türstoppern versehentlich in die Fußbodenheizung gebohrt, zum anderen wurde von der Heizungsbaufirma ein Probelauf durchgeführt, wofür die Heizkörper verschlossen und mit einer Blindkappe versehen wurden. Doch im Kleinen Saal wurde die Maßnahme nicht ordnungsgemäß vorbereitet, so dass die Blindkappe durch die Luft flog und etwa 100 bis 300 Liter Wasser ausströmten. Auch die sofort eingeleiteten Versuche des zuständigen Unternehmens, das Wasser schnellstmöglich wieder aufzusaugen, konnten einen größeren Schaden nicht verhindern. „Das Parkett, das gerade erst verlegt und noch nicht versiegelt worden war, muss nun komplett entfernt und neu gelegt werden. Auch der darunter liegende Estrich muss trocknen oder erneuert werden. Finanziell ist das eine Sache der Versicherung, für die Gemeinde bedeutet es eine Verzögerung von etwa zwei bis drei Wochen, doch wir sind dennoch zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können“, informierte der Rathauschef die Anwesenden.

Trotz dieser negativen Meldungen freute er sich, auch Positives berichten zu können: In den vergangenen 14 Monaten Bauzeit habe es keinen einzigen Unfall gegeben und das trotz des enormen Zeitdrucks, unter dem gearbeitet werde. So wünschte Helfmann allen Beteiligten, weiterhin gesund und frohen Mutes in der Bürgerhalle aktiv zu sein.

Quelle: op-online.de

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