Närrische Jubiläum mit Kikeriki

Das Kikeri-Theater brachte komödiantische Akzente in den Abend.

Eppertshausen - „40 Jahre FVCA, das heißt 40 Jahre Frohsinn, Spaß und Heiterkeit“, eröffnete Eric Seib, der neu gewählte Leiter der Carnevals Abteilung im Fußballverein (FVCA) Eppertshausen die akademische Feier in der Bürgerhalle. Von Peter Back

„Im Mai 1972 diskutierten 42 Mitglieder des Fußballvereins im damaligen Vereinsheim an der Messeler Straße die Gründung einer Karnevalsabteilung. Bereits 1973 fand die erste Sitzung statt, die das 40-jährige Bühnenjubiläum begründet“, berichtete Seib, der seit einigen Jahren die Halle für die närrischen Veranstaltungen dekoriert. „Inzwischen haben wir rund 180 Mitglieder und bestreiten unsere Sitzungen fast ausschließlich mit Akteuren aus den eigenen Reihen“, wies er nicht ohne Stolz auf die imposante Entwicklung der Karnevalsabteilung hin. Mit einem Ständchen beehrten die zahlreich erschienenen Gäste Schirmherr und Bürgermeister Carsten Helfmann, wurde er doch tags zuvor genauso alt wie die Gruppe der Karnevalisten. „Der 1973er Jahrgang ist ein guter“, lobte Carsten Helfmann denn auch mit einem Schmunzeln die Aktiven für ihr außergewöhnliches langjähriges Engagement. „Wie es sich für einen Karnevalsverein gehört haben wir mit Hilfe eines Dreigestirns, bestehend aus Mitgliedern des Hauptvereins, der Karnevalsabteilung sowie des 1994 gegründeten Fördervereins, das Jubiläum organisiert“, berichtete Bettina Waldmann, Vorsitzende des Gesamtvereins.

Die Gründungsmitglieder Gerhard Bangnowski, Peter Beckmann, Reinhold Euler, Heinrich Gotta, Gerhard Groh, Hans Gruber, Ehrensitzungspräsident Peter Helfmann, Karl-Heinz Kraus, Rudolf Leiherer, Gebhard Müller, der Träger des Ehrenordens, Otto Müller, Dieter Rörsch und Hans Scharf erhielten Urkunden, Präsente sowie eine Anstecknadel als Dank für ihren Einsatz. „Er war immer als erster in der Halle und als einer der letzten ging er raus“, lobte Abteilungsleiter Eric Seib seinen Vorgänger Willi Trux, der dem Vorstand seit 1980 angehört und zwei Dekaden der Abteilung vorstand. An 36 Karnevalssitzungen mit rund 15 000 Besuchern war Willi Trux maßgeblich beteiligt und als Regisseur sorgte er für einen stets reibungslosen Ablauf der fastnachtlichen Sitzungen. Das Kikeriki-Theater aus Darmstadt versprach mit dem nachfolgenden Stück Nosferatu einen komödiantischen Abend, der mit einer Helau-Party im kleinen Saal des Bürgerhauses beschwingt ausklang. Schon jetzt lud Eric Seib zu den Sitzungen am Freitag, 21, und Samstag, 22. Februar, in die Bürgerhalle an der Waldstraße ein.

Quelle: op-online.de

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