Großer Applaus für dynamisches Musical

Was ewig bleibt: Liebe und Musik

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Intonierte das Musical um Liebe und Leben mit Herz: der Chor St. Sebastian Eppertshausen.

Eppertshausen - Das schöne Frühlingswetter hat die Menschen in und um Eppertshausen herum nicht davon abhalten können, die Premiere des Musicals „Am Ende bleibt nur noch die Liebe“ zu besuchen. Von Peter Panknin 

Natürlich war auch der Ort der Aufführung von Interesse: Eine Musical-Aufführung in einer Kirche gibt es nicht sehr oft. Ausführende waren die Mitglieder des Kirchenchores St. Sebastian Eppertshausen. Sein Dirigent seit Gründung des Chores ist der Musiker Dieter Müller-Herzing, von dem auch die Musik und der Text zum Musical stammen. Instrumentale Unterstützung leisteten Wolfgang Köhl mit dem Saxophon und Claus Murmann mit der Gitarre. Für den guten Ton und das stimmungsvolle Licht sorgten Klemens Euler und Harald Müller. Das richtige Zusammenspiel aller Elemente oblag der Regie von Thomas Bierwagen.

Was gab es zu sehen und vor allem, zu hören? Der Chor beeindruckte mit verschiedenen, in sehr präzisen und dynamisch abgestimmten Tempi vorgetragenen Liedern, zwischen denen Spielszenen und ein Methaphertanz vorgeführt wurden. Neben den Instrumenten fehlte auch ein Vokal-Solo nicht, gesungen von Dagmar Euler und Dieter Müller-Herzing. Die Lieder und Spielszenen zeigten, beleuchteten und reflektierten die verschiedenen Gesichter der Liebe. Fazit: „Liebe ist das Kostbarste, was wir auf Erden haben. Denn wenn auch alles Leben vergänglich ist, am Ende bleibt nur noch die Liebe“.

Alle Mühen und Anstrengungen der Probenarbeit wurden mit riesigem Applaus und stehenden Ovationen belohnt. Als Zugabe wurde noch einmal das Lied „Tausend Schätze“ gesungen. An Anfragen, wann und wo man eine weitere Aufführung zu sehen und zu hören bekäme, mangelte es nicht, blieb am Aufführungstag aber noch offen. Münster und Dieburg sind wohl im Gespräch, jedoch nicht vor kommendem Herbst. Fest steht allerdings jetzt schon eine Aufführung in der Regensburger Kirche St. Cäcilia anlässlich des diesjährigen Katholikentages.

Quelle: op-online.de

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