„Ein Schauer allein beseitigt nicht die Brandgefahr“

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Trockenes Holz wirkt im Wald wie Zunder, weiß Revierförster Lothar Seipp.

Eppertshausen - Heiße Sommer sind für so manchen Sonnenanbeter eine wahre Freude, doch nicht alle begrüßen die Hitze, so auch nicht Eppertshausens Revierförster Lothar Seipp: „Wenn es lange trocken und heiß ist, steigt die Waldbrandgefahr in unseren Wäldern.“ Von Jasmin Frank

Deshalb gilt es vor allem für Spaziergänger, Radfahrer und Jogger bestimmte Regeln einzuhalten. „Dass offenes Feuer und Grillen im Wald verboten ist, wissen ja die meisten. Aber dass ohnehin zwischen März und Oktober im Wald nicht geraucht werden darf, ist nicht allen bekannt“, meint Seipp. Somit gibt es im deutschen Forst schon länger ein Nichtraucherschutzgesetz und das ganz ohne viel Aufhebens. Jedoch sind diese direkten Feuerquellen den Waldbesuchern durchaus als Gefahr im Bewusstsein.

Anders sieht es mit dem Parken aus. Viele Menschen stellen ihr Auto am Waldrand oder an Feldwegen ab und gehen dann in den Wald. An sich ist das ja nichts Schlimmes, aber durch den heißen Auspuff oder Katalysator entzündet sich hohes, trockenes Gras ganz schnell. Zudem ist es gerade jetzt wichtig, die Zufahrten frei zu halten, damit die Feuerwehr rasch zu einem möglichen Brandherd vorrücken kann

Dass nun durch die Hitze in der vergangenen Woche die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen wurde, bedeutet für den Förster zunächst einmal größere Wachsamkeit. Außerdem appelliert er an die Nutzer des Waldes, sofort die Feuerwehr unter Tel. 112 zu alarmieren, wenn sie ein Feuer entdecken

Quelle: op-online.de

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