Eppertshäuser Bauboom

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Noch ist er fast nur eine grüne Wiese – doch es wird Neuzugänge im „Park 45“ geben: eine Spedition und einen Friseursalon

Eppertshausen ‐ Das neue Eppertshäuser Gewerbegebiet „Park 45“ mausert sich zunehmend: Zwar sind noch immer viele Grünflächen vorhanden, doch nach und nach siedeln sich immer mehr Unternehmen auf den ausgewiesenen Flächen an. Von Jasmin Frank

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag konnte Bürgermeister Carsten Helfmann deshalb auf gleich zwei Neuzugänge verweisen. Ein Familienunternehmen, das mit seiner Spedition von Rödermark nach Eppertshausen wechseln will, weil mehr Platz für die Lastwagen und eine Lagerhalle für kleine Warenumschläge benötigt wird. „Ist das Grundstück mit 11 000 Quadratmetern nicht ein bisschen klein für eine Halle und fünf Sattelzüge“, wollte Hans-Joachim Larem wissen, der befürchtete, die Lastwagen könnten dann auf der Straße stehen bleiben. Doch die Bedenken konnte der anwesende Unternehmer Bäuerlein zerstreuen: „Die Größe ist vollkommen ausreichend, weil in der Regel die meisten Transporter unterwegs sein werden. Zudem wollen wir gerade weg von der Straße, denn uns ist schon jede Menge Diesel aus dem Tank gezapft worden.“

Interessanter  – vor allen Dingen für die Eppertshäuserinnen – dürfte der zweite Betrieb sein, der sich ansiedeln will: Ein großer Friseursalon soll in der Einsteinstraße in direkter Nähe zu den Einkaufsmärkten eröffnet werden. Integriert in das Gebäude wird ein Imbiss, der kleine Speisen für die Besucher der Märkte und die Mitarbeiter der ansässigen Firmen bereithalten soll. Auf Nachfrage von Thorsten Weber wurde dargelegt, dass dadurch allein im Friseurladen Arbeitsplätze für fünf bis sechs Angestellte entstehen werden. Die konkrete Mitarbeiterzahl im Essensbereich lag noch nicht vor, da die Planung dafür noch nicht abgeschlossen ist.

Über eine weitere Fläche im Park 45 werden derzeit von Seiten der Gemeinde Verhandlungen geführt. Insgesamt konnte im letzten Quartal 2010 im Park 45 ein Überschuss von etwa 800.000 Euro erzielt werden, der für den Erwerb des Grundstückes in der Röntgenstraße 3, also dem Areal der ehemaligen Baufirma Eissner, verwendet werden soll.

Auch im Neubaugebiet „Im Eichstumpf“ geht‘s voran - von einer Familie wurde eine weitere Parzelle erworben, so dass mittlerweile 45 von 53 Grundstücken veräußert werden konnten. Damit sieht auch die Kostenübersicht in diesem Bereich gut aus: Durch einen Überschuss von etwa 600.000 Euro können die bislang eingeplanten Sollzinsen auf Null heruntergeschraubt werden.

Quelle: op-online.de

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