Eppertshäuser Schmelztiegel

Eppertshausen - 70 verschiedene Nationen leben in Eppertshausen zusammen. Das geht aus der Nationalitätenstatistik der Gemeinde hervor. Insgesamt wohnten in Eppertshausen zum 31. Dezember 2013 6 446 Bürger mit Haupt- und Nebenwohnungen.

Die größte Gruppe bilden die Deutschen mit 5809 Einwohnern. Ihnen stehen in der Statistik 637 Einwohner mit ausländischer Herkunft entgegen. Die größte Gruppe davon bilden die Türken, 130 leben in Eppertshausen. Es folgen die Italiener mit 54 Bürgern, gefolgt von Polen mit 51 und Pakistanern mit 43. Aus Lettland stammen 27, aus Afghanistan 25 Personen. Jeweils 22 sind es aus Kroatien und dem nordostafrikanischen Eritrea. Aus Rumänien haben sich 21 Menschen in Eppertshausen niedergelassen. Jeweils 17 Personen kommen ursprünglich aus Spanien und Deutschlands südlichem Nachbarn Österreich. 15 Einwohner haben ihre Wurzeln im Iran und Syrien. Elf Personen stammen aus Serbien-Montenegro, zehn sind Serben. Hinzu kommen noch neun Personen aus den USA und Marokko, acht Leute aus Portugal und Bosnien-Herzegowina sowie jeweils sieben Iraker und Tschechen. Ergänzt wird die bunte Völkervielfalt durch sechs Eppertshäuser, die aus Bulgarien, Indien, Kolumbien, Somalia und Thailand in die hessische Gemeinde gekommen sind. Einen kürzeren Einreiseweg hatten hingegen die fünf Dänen und Niederländer.

Zudem haben jeweils vier Personen aus Frankreich, Großbritannien, Ukraine und Vietnam dort ihre neue Heimat gefunden. Zu dritt sind die Bürger aus Algerien, Bangladesch, der Dominikanischen Republik, Griechenland, Jordanien, Kasachstan, dem Kosovo, Russland und Ungarn. Auch drei staatenlose Personen leben in der Gemeinde. Je zwei Einwohner sind aus Ägypten, Äthiopien, Finnland, Jamaika, Kamerun, Norwegen, der Schweiz und Weißrussland. Als einziger Vertreter ihrer Nation sind in Eppertshausen jeweils ein Bewohner aus Albanien, Armenien, Belgien, Brasilien, China, Iran, Japan, Jugoslawien Kuba, Libanon, Malaysia, Mazedonien, den Philippinen, Schweden und Tunesien. Bei einer Person ist die Staatszugehörigkeit ungeklärt. Mit Blick auf die Statistik erklärt Bürgermeister Carsten Helfmann: „In den Vereinen, Kirchen und Organisationen wird schon seit Jahren eine vorbildliche Integrationsarbeit zwischen Deutschen und Nichtdeutschen durchgeführt.“

(ses)

Quelle: op-online.de

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