Eppertshäuser Wehr weiter gewachsen

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Die Feuerwehr Eppertshausen gab sich eine neue Satzung. Die alte aus dem Jahr 1996 benötigte eine dringende Überarbeitung.

Eppertshausen ‐ Exakt 112 Jahre war es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Eppertshausen her, dass die Wehr gegründet wurde: nämlich am 16. Januar 1898. Damit hielten sich die mehr als 40 anwesenden Mitglieder der FFW indes weniger auf, als mit dem aktuellen Tagesgeschäft. Von Jens Dörr

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder und der Bestimmung von Reinhold Müller zur Urkundsperson ging Jürgen Müller, der Vorsitzende der Eppertshäuser Wehr, mit dem Bericht zum vergangenen Vereinsjahr sogleich in die Vollen. 718 Mitglieder zählte die FFW am Ende des vergangenen Jahres. Der Förderverein der Feuerwehr wachse weiter, verkündete Müller außerdem. 2009 seien 35 neue Mitglieder beigetreten und lediglich zwei Austritte zu verzeichnen gewesen.

Traurig seien die sechs Todesfälle in Reihen des Feuerwehrvereines gewesen. Der Gemeindebrandinspektor Herbert Müller stellte unterdessen seinen Jahresbrief vor, Jugendfeuerwehrwart Michael Euler teilte mit, dass sich die Jugendfeuerwehr derzeit aus 18 Jungen und fünf Mädchen zusammensetze. Im 14-tägigen Wechselrhythmus würden neben einer feuerwehrtechnischen Ausbildung auch viele Freizeitaktivitäten angeboten, so Euler weiter.

Bericht der Ehren- und Altersabteilung

Bürgermeister Carsten Helfmann dankte derweil den aktiven Einsatzkräften für ihre Einsatzbereitschaft an 365 Tagen im Jahr – dies alles geschehe ehrenamtlich und zum Wohle der Bürger. Der Feuerwehrverein sei ein Eckpfeiler des kulturellen Lebens sowie der Pflege der Eppertshäuser Tradition. Da Ehrenortsbrandmeister Karlheinz Müller verhindert war, trug Hubert Müller den Bericht der Ehren- und Altersabteilung vor.

Kassenverwalter Michael Klitzke stellte den Finanzbericht für 2009 vor: Das Jahr schloss mit einem positiven Saldo ab. Die Revisoren Peter Weber und Hubert Müller bescheinigten dem Kassenverwalter eine einwandfreie und übersichtliche Kassenführung. Anschließend trug Udo Murmann den Bericht des Vergnügungsausschusses vor. Vereinsvorsitzender Jürgen Müller bedankte sich zudem beim ausgeschiedenen Vergnügungsausschuss-Vorsitzenden Heiko Gruber, der die Veranstaltungen der vergangenen Jahre durch seinen persönlichen Einsatz maßgeblich gelenkt und geleitet habe.

Überdies stellte der Vorstand eine überarbeitete Vereinssatzung zur Abstimmung, da die alte aus dem Jahre 1996 überarbeitet werden musste - die Mitglieder beschlossen die Satzung einstimmig. Vorstandswahlen standen indes keine auf der Tagesordnung, wohl aber Wahlen der Mitglieder des Vergnügungsausschusses: Neu bei der Eppertshäuser Wehr sind in diesem Gremium Tobias Franze, Tobias Lindenau und Wolfgang Potoczny. Nach etwas mehr als zwei Stunden beendete FFW-Chef Jürgen Müller mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ die Mitgliederversammlung.

Quelle: op-online.de

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