Bedarf stieg an einigen Tagen erheblich

Auch im heißen Rekordsommer sprudelt Wasser

Eppertshausen - „Wir waren selbst an den heißen Sommertagen leistungsfähig, mussten aber unsere Kapazitäten auch total einsetzen“, sagte der kaufmännische Betriebsleiter Dietmar Birkenfeld vom Gruppenwasserwerk Dieburg, das im Waldgebiet zwischen Eppertshausen und dem Babenhäuser Stadtteil Hergershausen seinen Sitz hat.

Auch zeitweiser Spitzen-Wasserbedarf im Versorgungsgebiet, das den östlichen Bereich des Kreises Darmstadt-Dieburg und auch einen Teil des benachbarten Kreises Offenbach umfasst, konnte gedeckt werden. Das Wasserwerk, das jährlich zwischen sechs bis sieben Millionen Kubikmeter Wasser aus fast 30 Tiefbrunnen fördert und aufbereitet, musste allerdings die Anlagen an manchen Tagen ausfahren. Im Tagesdurchschnitt werden um die 18.000 Kubikmeter Wasser verbraucht. An den vielen Hitzetagen in diesem Rekordsommer aber kletterte der Verbrauch im Versorgungsgebiet zeitweise auf täglich rund 30.000 Kubikmeter an.

Im Schnellverfahren wurden vor einigen Tagen bei der von Rainer Eder (Eppertshausen) geleiteten Verbandsversammlung des Zweckverbandes Gruppenwasserwerk Dieburg die wenigen Punkte der Tagesordnung erledigt. Die Versammlung fand in der Bürgerhalle von Eppertshausen statt, weil der Versammlungsraum im Gruppenwasserwerk nach der Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes noch nicht voll zur Verfügung steht.

Folgen der Hitze: Ernteausfälle befürchtet

Das teilweise ausgetrocknete Flussbett der Apfelstädt in Neudietendorf (Thüringen). Foto: Sebastian Kahnert
Wasser aus dem Neptunbrunnen: Willkommene Erfrischung bei bis zu 37 Grad in Berlin. Foto: Wolfgang Kumm
Perfektes Wetter für die Qualifikation der Weltmeisterschaft im Badewannenrennen in Frankfurt am Main. Foto: Christoph Schmidt
Auf der Donau kann dieser Mann entspannt mit seinem Hund Kajak fahren. Foto: Thomas Warnack
Folgen der Hitze: Ernteausfälle befürchtet

Der Jahresabschluss des Zweckverbandes Gruppenwasserwerk Dieburg für das Wirtschaftsjahr 2014 wurde bestätigt, der Vorstand des Verbandes entlastet. Und es wurde auch einstimmig über die Verteilung des Gewinns aus dem Wirtschaftsjahr 2014 entschieden. Mit einer Summe von 1,2 Millionen Euro wird das Stammkapital des Zweckverbandes aufgestockt.

Ein Teil des Gewinns geht aber vertragsgemäß an den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Verabschiedet wurde ein erster Nachtragshaushalt zum Wirtschaftsplan des Zweckverbandes für 2015. Es waren zusätzliche Kredite von 445 000 Euro für die Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes notwendig, weitere Darlehen in Höhe von 647.000 Euro für andere Investitionen.

ka

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