Freiwilligendienst in der Dominikanischen Republik

Großes Interesse an Paul Schledts Erlebnissen

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Vom Freiwilligendienst in der Karibik berichtete Paul Schledt, hier mit einer weiteren Kolpingmitarbeiterin.

Eppertshausen - „Mein Freiwilligendienst in der Dominikanischen Republik“: Paul Schledt berichtete in der Bürgerhalle über seine Eindrücke von der exotischen Mission.

Mit einem Fruchtgetränk und landestypischen Snacks wurden die Besucher von der Kolpingsfamilie begrüßt und bekamen durch die karibische Musik im Hintergrund ein Stück weit das Gefühl dort zu sein. Der Bildervortrag begann mit ein paar wichtigen Fakten über das Land selbst, worauf dann die eigenen Erfahrungen von Schledt folgten. Er hat ein Jahr lang in der Fundacion Fundebumi gearbeitet, die benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Bildungsmöglichkeit gibt. Der Eppertshäuser erzählte, dass er Vor- und Nachmittags die Kinder betreute, mit ihnen spielte, aber auch bei den Hausaufgaben half.

Durch dort geschlossene Freundschaften, vor allem in der Fußballmannschaft, bekam er den bestmöglichen Einblick in die Kultur und das dominikanische Leben, aber auch die traumhafte Landschaft entdeckte er beim Reisen durch das Land. Begeistert teilte Schledt seine Erlebnisse dem Publikum mit, das am Ende auch Fragen stellen durfte. Außerdem hat Teresa Chinyere, eine weitere Freiwillige aus Aachen, auch kurz über ihr Projekt bei Kolping Dominicana berichtet.

Die Kolpingjugendgemeinschaftsdienste werden sehr häufig als Auszeit vom Job oder sinnvolle Überbrückung zwischen Schule, Ausbildung oder Studium genutzt, die jungen Menschen haben die Möglichkeit, in einem der Partnerprojekte in Afrika, Lateinamerika oder Asien Land, Menschen und Kultur intensiv und hautnah zu erleben. Dabei wird vor Ort in der Regel in einem sozialen oder gemeinnützigen Projekt mitgearbeitet.

Die Arbeitsfelder sind sehr vielfältig. Die meisten Projekte liegen im ökologischen, handwerklichen und pädagogischen Bereich – lassen aber auch Spielraum für spezielle Fähigkeiten und Interessen. Wichtig ist dabei vor allem die Begegnung mit den Menschen vor Ort und der interkulturelle Austausch. So bietet sich die Chance, neue, internationale Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig einen Beitrag zur Förderung von gegenseitigem Verständnis und Respekt, unabhängig von Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit oder Konfession zu leisten. (tm)

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Quelle: op-online.de

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