Nur die Kunst ist viel zu günstig

Gruber-Schule geht in ihrem 60. Jahr auf Zeitreise

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Die Theater-AG der Gruber-Schule spielte „Michel in der Suppenschüssel“.

Eppertshausen - Seit 60 Jahren besteht die Stephan-Gruber-Schule. Den „Runden“ nahm die Grundschule samt all ihrer Klassen zum Anlass, ihre Projektwoche entsprechend auszurichten.

Am Freitagnachmittag nahmen die Grundschüler ihre vielen gekommenen Angehörigen und Gäste unter dem Titel „Schule früher - Schule heute“ mit auf eine Zeitreise. Denn an vielen Stationen auf dem Schulhof und in den Gebäuden präsentierten die Schüler Exkursionen in die Vergangenheit – mitunter sogar weiter zurück als bis 1958, als die Gruber-Schule ihre Arbeit aufnahm. Die 4b unternahm gar „Eine Reise ins Mittelalter“, die 1a lud hingegen zur „Sütterlin-Rallye“ ein. Auf dem Plan stand auch „Deutschunterricht wie vor 100 Jahren“. Auf dem Schulhof konnte man alte Pausenspiele ausprobieren.

Weniger in die Kategorie „alt“ denn in die des „Evergreens“ passte unterdessen das Torwandschießen. Es war die einzige Station, an der die eine kleine Gebühr erhoben wurde. Das Geld aus dem Torwandschießen sowie der gesamte Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf kommt dem Förderverein der Schule und über diesen Weg wieder den Schülern zugute.

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Allerdings konnte man auch noch etwas anderes kaufen: Einige Schüler hatten Stühle selbst gestaltet, ach was: zu regelrechten Kunstwerken gemacht. Die konnten erworben werden, im Vergleich mit so mancher überkandidelter und überteuerter Kunst der „Großen“ im Grunde viel zu günstig: Teils schon für 15 Euro waren Werke zu haben, die von ausgeprägter Kreativität und handwerklicher Dekorationskunst zeugten.

Eine halbe Stunde nach dem kleinen Eröffnungsprogramm wurde auch die Aula zum Publikumsmagneten: Dort spielte die Theater-AG „Michel in der Suppenschüssel“. Nicht nur den „Michel aus Lönneberga“ verkörperten die jungen Darsteller dabei mit sicht- und spürbarer Spielfreude. Der Applaus war ihnen gewiss; er hätte freilich auch den anderen involvierten Grundschülern für ihre fantasievollen und abwechslungsreichen Projekte gelten können. (jd)

Quelle: op-online.de

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