Schlechtwetter verhagelt den Schaustellern das Geschäft auf dem Frühlingsfest

Kein Rummel auf dem Rummelplatz

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Zwei der wenigen Gäste am Samstagnachmittag auf dem Frühlingsfest: Carmen und Evelina ließen sich die Zuckerwatte schmecken.

 „Einfach tot“: Zwei Worte reichten Helmut Fendt am Samstag aus, die ersten beide Tage des Frühlingsfests zu beschreiben.

Eppertshausen – Der Generalpächter aus Babenhausen, der den kleinen Rummelplatz mit zehn Ständen und Fahrgeschäften auf dem Wilhelm-Körner-Platz aufgezogen hatte, spielte das Wetter nicht in die Hände.

Die sommerhaften Temperaturen der vergangenen Tage waren passé, die Lust auf Schiffschaukel-Fahren oder das Genießen eines Crêpes dementsprechend gering. So blickte Fendt, dessen Vergnügungsbetrieb sechs Stände, darunter das Dosenwerfen, das Schützenhaus und den großen Süßwarenwagen beisteuerte, enttäuscht in die fast menschenleere Runde. Nicht besser schauten die dazugeholten Kollegen drein, darunter der Autoscooter-Betreiber aus Groß-Umstadt.

Trotz Aprilwetter machten sich am Samstagnachmittag Carmen (13) und Evelina (13) einen Eindruck vom Fest. Das erste Geld floss in eine Zuckerwatte. Als Nächstes ging’s zum Autoscooter, wo die Musik und das Treffen mit Freunden lockten.

Heute, Montag, steuert das Frühlingsfest auf die Zielgerade – und das wie gewohnt mit verbilligten Preisen. Während diese bekanntermaßen Freude bei den Besuchern auslösen, drücken sie 2019 weiter auf die Stimmung bei den Beschickern. „Es kommen kaum Leute und diese bezahlen dann auch noch weniger“, bringt es Helmut Fendt als wetterabhängiger – und deshalb leidgeprüfter – Schausteller auf den Punkt.  

mj

Quelle: op-online.de

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