Baubeginn im Mai

FVE meistert nächste Schritte zum Kunstrasen

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Ein Archivfoto eines FVE-Spiels auf dem Hartplatz im Sportzentrum. Dieser Untergrund wird wohl ab Mai einem aus Fußballer-Sicht deutlich attraktiveren Kunstrasen weichen.

Eppertshausen - Im März vergangenen Jahres beschloss der Fußballverein Eppertshausen (FVE), zusammen mit der Gemeinde den Umbau des Hartplatzes im Sportzentrum in einen Kunstrasen zu verwandeln und dafür mit 100.000 Euro einen finanziellen Anteil selbst aufzubringen. Von Jens Dörr 

Mehr noch: Auch das daneben liegende kleine Spielfeld soll zum Kunstrasen werden, hier mit einem Eigenanteil des FVE in Höhe von 35.000 Euro. Nun ging der 600 Personen starke Verein auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die nächsten Schritte gen Umsetzung. Schon im Mai könnten die Bauarbeiten beginnen.
Wie Marion König, im FVE-Vorstand für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, nach der Versammlung mitteilte, klärten die 40 anwesenden Mitglieder in der FVE-Gaststätte insbesondere drei Punkte. So wurde festgezurrt, dass bei der Umsetzung der beiden Spielfelder nun doch der Verein als Bauherr auftritt. Ursprünglich sollte dies die Gemeinde werden. König erläuterte, dass es mit Blick auf die Zuschüsse etwa vom Landkreis Darmstadt-Dieburg und vom Landessportbund jedoch vorteilhaft sei, wenn der Verein das Projekt umsetze. Da dies auf Grund und Boden der Gemeinde geschieht und in Eppertshausen die Wege kurz sind, erfolgt das Vorhaben in enger Abstimmung zwischen FVE und Rathaus. Für die Gemeinde war Lutz Murmann zugegen. Der Erste Beigeordnete bringt sich auch schon länger beim Fußballverein ein, etwa im Rahmen der Pfingstturniere.

Ebenfalls Thema war der zwischen Verein und Gemeinde zu schließende Nutzungsvertrag. Er soll dem FVE für die kommenden 25 Jahre die Nutzung der Plätze zusichern. Darüber hinaus werden im Vertrag Fragen geregelt wie jene, an wen sich Dritte wenden müssen, wenn sie die Plätze ebenfalls nutzen wollen. So wie es aussieht, läuft es laut König dabei auf den Verein hinaus. Details wie mögliche Gebühren für die Nutzung sind auch bereits geklärt und vom Parlament am Montag verabschiedet worden.

Besprochen wurde auch, wie sich der FVE-Vorstand im Zuge des Großprojekts in Sachen Haftung absichern kann. Schließlich geht es in den kommenden Monaten nicht um einen Pappenstil: Allein beim großen Platz spricht König von einer Summe in Höhe von 550 000 Euro. Den Löwenanteil wird die Gemeinde tragen, der FVE steuert über Eigenmittel, Spenden und ein Darlehen 100 000 Euro bei. Beim kleinen Platz dürfte es auf einen hohen fünfstelligen Betrag hinauslaufen, von dem der Fußballverein 35 000 Euro aufbringen will.

Baubeginn soll dann sein, wenn alle Zuschüsse bewilligt sind. Geplant ist König zufolge eine Bauzeit von rund drei Monaten. Er stützt sich dabei auf Aussagen des ausführenden Unternehmens. Lege man nach Fußball-Saisonende im Mai los – für die Junioren- und Aktivenspiele steht ohnehin noch das Naturrasen-Großfeld zur Verfügung –, so könnten die beiden Kunstrasen-Plätze bereits im August fertig sein. Dann wolle man auch eine besondere Veranstaltung zur Einweihung geben, blickte Marion König voraus. Womöglich werde dies gemeinsam mit dem Eppertshäuser OFC-Fanclub geschehen, der 2018 sein 50-jähriges Bestehen feiert.

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Während der FVE infrastrukturell aufrüstet und in Sachen Kunstrasen mit den Nachbarn SV Münster und TS Ober-Roden gleichziehen wird, hat der Verein sportlich derzeit eine neue Sorge: Aus Spielerinnenmangel ist es fraglich, ob das Frauenteam in der Rückrunde noch wird antreten und den Spielbetrieb aufrecht erhalten können. Dafür kämpft für den FVE derzeit das Trio Anna Heß, Kurosh Heidari und Sanel Demirovic. Helfen würden einige neue Spielerinnen, auch Neueinsteigerinnen ab 16 Jahren. Kontaktpersonen sind Kurosh Heidari, 0152/54581647, und Sanel Demirovic, 0176/43573779.

Quelle: op-online.de

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