Vulkanlava und Spenden fließen in Gruber-Schule

17 Lehrer und 240 Schüler freuen sich über großen Besucherstrom zur Projekte-Präsentation

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Großes Staunen über speiende Vulkane in der Miniaturlandschaft, die Mutter Romina Kraft mit Schülern baute.

Gleich neben dem Land der Trolle und Feen tummelten sich fünf Tage lang Indianer, Mumelbahnen aus Pappe und Holzlatten entstanden, neue Waffelrezepte wurden kreiert und im Schülerlabor jagte ein Experiment das nächste.

Eppertshausen – Spannende fünf Tage verbrachten die 240 Grundschüler der Stephan-Gruber-Schule, bis sie am Freitagnachmittag all’ ihre Projekte den vielen Hundert Gästen vorführten, die sie im fächerübergreifenden Unterricht behandelt hatten. Das Gewusel in den Klassenräumen, in der Mensa und auf dem Schulhof zeugte beredt von der Attraktivität solcher Projekttage.

Die 17 Lehrer der Schule hatten sich mit ihren Schülern arg ins Zeug gelegt. Rund ein Dutzend Projekte entstanden, die von Erst- bis Viertklässlern belegt werden konnten. Und an Mitmachstationen luden sie zum Abschluss alle Besucher ein, sich ebenfalls an ihren Projekten auszuprobieren. Da durften sich etwa Eltern bei der Indianer-Gruppe von Förderschullehrer Sebastian Rothe auch mal am Fertigen von Traumfängern versuchen, in der Künstlerwerkstatt zu Pinsel und Stift oder Schere greifen oder gar bei Romina Kraft und ihren Mitstreitern eine Vulkanlandschaft mit Urzeittieren bestaunen, deren Berge gar in allen Farben zu speien begannen. Kraft erarbeitete als Mutter dieses Projekt mit den Kindern, dessen Ergebnis Besuchern wie Kindern sehr gefiel.

Waffeln futtern für leidende Koalas: In der Stephan-Gruber-Schule fand dieses Projekt große Zustimmung.

Aus dem Medienzentrum in Dieburg hatten sich Projektler extra für die Aktionswoche viele Kisten mit der Lego-Education „WeDo 2.0“ ausgeliehen. Hier entstanden ferngesteuerte Fahrzeuge, die via Tablets gelenkt wurden. An diesem Mitmachstand lief kaum ein Vater tatenlos vorbei.

Und sehr gut frequentiert wurde auch der Klassenraum, in dem sich alles um bewusstes und gesundes Leben drehte. Die Matten, die für die Yogaübungen ausgelegt waren, blieben kaum einen Moment unbesetzt.

Schon vor der Aktionswoche hatte Schulleiterin Marion Lehr einen Brief von Schüler Din erhalten, der vom Leid der Tiere in Australien ergriffen war und anregte, für die Brandopfer zu sammeln. Die Idee kam bestens an, die Waffelbäckerei der Schule wurde in diesen Dienst gestellt und Sammelbüchsen gab’s auch.

VON THOMAS MEIER

Quelle: op-online.de

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