Diesmal verdichten sich die Brutabsichten

Mit Gewerbemeile kommt der Storch

+
Der Wappenvogel Eppertshausens nimmt endlich seine vom OWK vor Jahren aufgestellte Nisthilfe in Beschlag.

Eppertshausen - Da brat’ mir doch einer ’nen Storch: Gerade erst hat er beim Bürgermeister des Ortes vorbeigeschaut, der den stolzen Adebar seit 1957 im Wappen trägt, da siedelt er sich auch schon wieder nach jahrzehntelanger Abwesenheit wieder in der Feldgemarkung an. Von Thomas Meier

Endlich würdigt er den acht Meter hohen Mast mit Nisthilfe, den ihm der Odenwaldklub bereits vor Jahren aufstellte.

So wie es ausschaut, treffen Adebars alle Vorbereitungen für Nachwuchs. Sie sind nicht nur auf Stippvisite hier wie vor drei Jahren, als ein Storchenpaar kurz vor der ersten anstehenden Gewerbemeile für Aufregung sorgte. Hätte der Stelzvogel damals sein Nest auf dem Stahlmast nahe der L 3095 bezogen, auf der Ende Mai die Gewerbemeile von Münster und Eppertshausen tausende Besucher anlocken sollte, dann hätten die Veranstalter dort aber ein Problem gehabt. Naturschützer forderten bereits, sollten sich die Brutabsichten der Adebars verdichten, die Fete nur schallgedämmt laufen zu lassen.

Lesen Sie auch:

Frecher Storch baut Nest über Artgenossen

Damals machten aggressive Nilgänse dem Brutgeschäft einen Strich durch die Rechnung. Sie okkupierten kurzerhand den Storchenhochsitz und vertrieben die Rotbeinige Vorhut.

Die schrägsten Tiere der Welt

Die schrägsten Tiere der Welt

Quelle: op-online.de

Kommentare