Fahrdienste, Handykurse und Pflegedienst für Ältere

Eppertshausen - (mj) 215 Dienstleistungen 2008 – das ist die Bilanz, die die Seniorenhilfe Eppertshausen auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung bekannt gegeben hat. „Das ist ein gute Nachfrage“, resümierte ihr Vorsitzender Peter Langmaack. Im Vergleich zu den 235 Dienstleistungen 2007 sieht der Eppertshäuser keinen Nachfrageverlust: „Schwankungen sind normal, da die Leute mal mehr, mal weniger zum Arzt müssen.“

Mittlerweile befindet sich die Seniorenhilfe Eppertshausen im elften Jahr nach seiner Gründung. 2008 wurde das zehnjährige Jubiläum mit zahlreichen Ehrengästen und Ehrungen gefeiert. Derzeit zählt man 300 Mitglieder, davon sind 70 aktiv. Bei den Dienstleistungen nehmen die Fahrdienste den größten Posten ein, es folgen Besuchsdienste und kleinere Hilfestellungen.

Die Seniorenhilfe ist nicht mit einem Pflegedienst zu verwechseln. Ihre Finanzierung erfolgt über Spenden und Mitgliedsbeiträge – der Jahresobulus ist aber mit sechs Euro und einem Euro für jede durchgeführte Leistung sehr gering. „Nicht nur dadurch hat sich die Seniorenhilfe im Ort etabliert und wird gut angenommen“, so Langmaack. Mit der Helferzahl zeigt sich der Vorsitzende zufrieden: „Das sind zwar oft die gleichen Leute, die im Einsatz sind, insgesamt können wir die Nachfrage aber gut bedienen.“ Darüber hinaus verfüge man über ein Reservoir an neuen Helfern, die bereit stünden, „eingespannt zu werden“,weiß Langmaack. Sie arbeiten allesamt ehrenamtlich.

Auch 2009 wird es wieder einen Tanzcafé-Nachmittag geben, da dieser im vergangenen Jahr mit 60 Besuchern sehr gut angenommen wurde. Er ist auf Sonntag, 13. September, im Haus der Vereine terminiert. Außerdem soll es Computer- und Handykurse für Ältere geben. „Viele Senioren würden gerne SMS verschicken, sind aber überfordert“, so Langmaack. Man habe dieses Angebot zwar schon einmal im Programm gehabt: „Es bleibt aber nicht alles hängen, so dass man das Wissen hin und wieder auffrischen sollte.“

Ob die Senioren eher Internet oder Briefeschreiben interessiert, soll zuvor eine Befragung herausfinden. Laut Langmaack könne sich der Vorstand durchaus vorstellen, dieses Angebot für einen längeren Zeitraum zu etablieren.

Quelle: op-online.de

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