Mit „Gnocci Casa Sebastian“ in Urlaub

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Das Pfarrgartenfest neben dem Pfarrhaus von St. Sebastian war gut besucht.

Eppertshausen - Manchmal kommt der Pfarrgarten von St. Sebastian einem Refugium gleich. Das ist immer dann der Fall, wenn im Frühsommer alles blüht und das satte Grün der Bäume die Sinne erfreut.

Wenn dann noch die Sonne vom Himmel lacht, wähnt man sich hinter der großen Mauer, die den Pfarrgarten von der Durchgangsstraße schützt, fast in einem kleinen Paradies.

Das Glück, dass die Sonne schien und dass es – wie in den letzten Wochen so oft –mal nicht regnete, hatte jetzt die katholische Gemeinde bei ihrem Pfarrgartenfest. Auf den mit lila Tischdecken bezogenen Garnituren ließ sich im Kreis von Bekannten und Freunden vortrefflich verweilen.

Der Tag begann mit einem Familiengottesdienst. Danach gab es Leckeres vom Grill, des weiteren Spießbraten und Gnocchi „Casa Sebastian“. Ein Salatbuffet rundete den Mittagstisch ab. Damit es dem Nachwuchs nicht langweilig wurde, warteten mehrere Angebote zur Kinderbelustigung.

Kopf der Gruppe

Im Pfarrgemeinderat existiert extra einen Ausschuss, der sich um die Vorbereitung des Festes kümmert. Der Kopf der Gruppe, Heike Schröder, hatte mit ihrem Mann besonders viel Arbeit investiert und ging mit gutem Beispiel und damit sehr viel Engagement voran. Neben den beiden halfen noch fast 80 weitere Gemeindemitglieder mit. Die werden laut Elisabeth Eder auch benötigt. „Wir brauchen jemanden am Grill, bei Pommes, Hamburgern, Getränken oder bei Kaffee und Kuchen. Dazu wechselt alle zwei bis drei Stunden die Schicht“, sagt sie.

Das Fest hatte seinen eigentlichen Ursprung vor über drei Jahrzehnten, als der Beginn der Ferienzeit mit allen Gemeindemitgliedern gefeiert wurde. Da man sich im Urlaub vielleicht für mehrere Wochen nicht sah, war es auch eine Art Abschiedsfest bis zum Start des neuen Schuljahres. Mit der Zeit wurde die Feier zum Pfarrgartenfest. Beibehalten wurde die Tradition, dass die Veranstaltung immer um den Beginn der Sommerferien liegt.

Für die Zukunft muss laut Eder am gemütlichen Beisammensein direkt am Pfarrhaus eigentlich nichts verändert werden: „Sofern das Wetter stimmt, brauchen wir uns um die Resonanz keine Gedanken zu machen.“

mj

Quelle: op-online.de

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