Fantasievoll Gelesenes in Aktionswoche umgesetzt

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Präsentation der Lesewoche und Bücherflohmarkt: Dank der Leserallye wurden alle vorgestellten Projekte von den Mitschülern und Besuchern genau unter die Lupe genommen.

Eppertshausen (jas) - Der bundesweite Vorlesetag wurde nicht ganz unbeabsichtigt in Eppertshausen auf besondere Weise gewürdigt: Die Stephan-Gruber-Schule feierte den Abschluss gar einer ganzen Lesewoche.

Alle Klassen zeigten auf einem eigens angefertigten Plakat den Eltern, Lehrern und Mitschülern, was sie in der Woche gemacht hatten. Alle waren sich einig: „Wir haben viel geklebt, gebastelt, ausgeschnitten, gemalt und vor allen Dingen gelesen!“.

Gesungen wurde in der neuen, prallgefüllten Aula auch: Die Schulhymne schmetterten die Jungen und Mädchen mit Elan und Begeisterung in den Raum. Im Anschluss wurden die Sieger des Lesewettbewerbs ausgezeichnet: In der Jahrgangsstufe zwei stellte Flavia Müller ihr Können unter Beweis, für die dritten Klassen wurde Leonard Kuhl prämiert und im vierten Jahrgang gab es gleich zwei Sieger: Alessandro Pellecchia und Leah Beyer teilten sich Platz eins.

Für Pellecchia hatte sich gar die Lesewoche des Vorjahres auf sein Siegesbuch ausgewirkt, denn er erzählte strahlend: „Letztes Jahr hat jemand ;Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse‘ vorgelesen und es war so spannend, dass ich mir ein Zettelchen mitgenommen und mir das Buch zu Weihnachten gewünscht habe. Gerade weil es so fantasievoll ist und mitreißend, habe ich es jetzt für den Wettbewerb ausgewählt.“ Dass der begeisterte Viertklässler viel liest, hört man ihm auch an, wenn er schwärmt: „Die Lesewoche inspiriert uns Kinder selbst zu lesen, weil wir frei auswählen dürfen!“

„Kinder haben die Möglichkeit, sich nach der eigenen Leistung zu entfalten“

Auch die stellvertretende Schulleiterin Christiane Lachheb weiß um die Bedeutung des Angebots für die Lesekompetenzen der Schüler: „Die Kinder haben die Möglichkeit, sich nach der eigenen Leistung zu entfalten, sie können sich vorlesen lassen, aber auch selbst zum Buch greifen. Auch für Kinder mit einer Leserechtschreibschwäche ist die Aktionswoche kein Problem, sie können auch basteln oder malen und so das Gehörte umsetzen.“

Wer wollte, konnte durch das gesamte Schulgebäude bummeln, und sich in den Klassenräumen die Projekte der Kinder ansehen: Mappen waren zusammengestellt, Schuhkartons mit Piratenwelten versehen und zahllose Bilder gemalt worden. Damit auch wirklich alle Kinder jeden der Räume inspizierten, gab es auch in diesem Jahr wieder eine Leserallye, bei der zu jeder Präsentation Fragen beantwortet werden mussten.

Zu guter Letzt lud ein großer Bücherflohmarkt zum Weiterlesen ein und der Förderverein hielt Kaffee, Kuchen und Brezeln bereit.

Quelle: op-online.de

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